Bilanz der sogenannten Impfung. Aktuelle Zahlen bis 24.04.2021

8.430 Tote & 354.177 Verletzte: Europäische Datenbank der unerwünschten Arzneimittelwirkungen für COVID-19-‚Impfstoffe‘

Gesamtreaktionen für den experimentellen mRNA-Impfstoff Tozinameran (Code BNT162b2,Comirnaty) von BioNTech/ Pfizer: 4.524 Todesfälle und 151.306 Verletzungen bis 24.04.2021 in Europa

11.191 Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems inkl. 40 Todesfälle
7.372 Erkrankungen des Herzens inkl. 522 Todesfälle
50 Angeborene, familiäre und genetische Erkrankungen inkl. 3 Todesfälle
4.183 Erkrankungen des Ohres und des Innenohres inkl. 3 Sterbefälle
112 Endokrine Erkrankungen4.629 Augenerkrankungen inkl. 6 Todesfälle
33.33 Magen-Darm-Erkrankungen inkl. 227 Sterbefälle
103.813Allgemeine Erkrankungen und Zustände am Verabreichungsort inkl. 1459 Sterbefälle
214 Leber- und Galleerkrankungen inkl. 16 Sterbefälle
3.338 Erkrankungen des Immunsystems inkl. 20 Sterbefälle
10.160 Infektionen und Infektionskrankheiten inkl. 527 Sterbefälle
3.950 Verletzungen, Vergiftungen und Komplikationen bei Eingriffen inkl. 89 Sterbefälle
7.595 Untersuchungen inkl. 168 Sterbefälle
2.564 Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen inkl. 91 Sterbefälle
53.714 Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes inkl. 47 Sterbefälle
150 Neoplasmen gutartig, bösartig und unspezifisch (inkl. Zysten und Polypen) inkl. 7 Sterbefälle
65.745 Erkrankungen des Nervensystems inkl. 425 Sterbefälle
192 Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen inkl. 7 Sterbefälle
80 Produktprobleme
6.008 Psychiatrische Erkrankungen inkl. 63 Sterbefälle
938 Nieren- und Harnwegserkrankungen inkl. 66 Sterbefälle
994 Erkrankungen des Fortpflanzungssystems und der Brust inkl. 1 Todesfall
13.954 Erkrankungen der Atemwege, des Brustkorbs und des Mittelfellraums inkl. 523 Sterbefälle
16.171 Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes inkl. 35 Sterbefälle
438 Soziale Umstände inkl. 6 Sterbefälle
124 Chirurgische und medizinische Eingriffe inkl. 8 Sterbefälle
8.220 Gefäßerkrankungen inkl. 165 Todesfälle.“

Prof. Risch von der Yale-Universität (USA) sagt: 60% der neuen „Fälle“ sind Geimpfte …

Was seit Beginn der sogenannten „Impfungen“, die eigentlich eine (unerprobte) Gentherapie darstellen, zu beobachten ist, wird hier durch einen Professor für Epidemiologie der Universität Yale bestätigt: Die Zahl der positiv Getesteten nimmt durch die „Impfungen“ zu.

Sehen Sie hierzu den Diskussionsbeitrag von Prof. Dr. Risch auf Rumble:

Keine Masken, kein Impfzwang, kein Impfausweis, die Maßnahmen bringen nichts.

Immer mehr US-Bundesstaaten machen es vor, trotz Aufhebung aller sogenannten „Corona-Maßnahmen“ ist dort alles normal. Keine Zunahme der Erkrankungen, keine höhere Auslastung des Gesundheitssystems, die „Fallzahlen“ sinken. Eine eindrucksvolle Zusammenfassung von Kranz-TV:

https://rumble.com/vgcujf-usa-normales-leben-in-vielen-bundesstaaten-ohne-manahmen.html

Zivilisation am Scheideweg

Das neue Sachbuch von Wolfgang Bittner enthüllt: Die Kriegsgefahr in Europa wächst von Tag zu Tag.

von Harry Popow

In Südosteuropa probt die NATO mit dem Manöver „Defender 2021“, an dem — trotz Coronapandemie — 28.000 Soldaten teilnehmen, den Marsch auf Moskau.

26 Staaten nehmen teil, darunter die Ukraine, Georgien und Moldawien. Auch Deutschland ist angetreten. Die USA haben Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsandt, sie rüsten die Ukraine weiter auf, in Polen und den baltischen Staaten stehen ihre Raketen.

Zugleich wird Russland als Aggressor hingestellt, weil es seine Truppen an der Südwestgrenze verstärkt. In dieser neuerlichen bedrückenden Situation

durchleuchtet der Autor Wolfgang Bittner mit seinem neuesten politischen Sachbuch „Deutschland — verraten und verkauft“ die Hintergründe der von den USA und ihren westlichen Vasallen ausgehenden Aggressions- und Kriegspolitik. Wie schon in seinen Büchern „Die Eroberung Europas durch die USA“ (2014) und „Der neue West-Ost-Konflikt“ (2019) nimmt Bittner kein Blatt vor den Mund. Sein Buch fordert Leser und Leserinnen auf, Stellung zu beziehen, sich gegen die Kriegsgefahr und für eine friedliche Zukunft zu engagieren, die unter der kriminellen Regie der USA immer aufs Neue aufs Spiel gesetzt wird.

Um Missverständnissen vorzubeugen, sei einem gewissen Michel ins Stammbuch geschrieben: Wer die Pandemie völlig ignoriert, ist ein Dummkopf. Wer sie überbewertet und ihr mit Zwangsmaßnahmen beikommen will, handelt gefährlich. Wer sie als Sprungbrett für eine die Seele verarmende zukünftige Digitaldiktatur im Sinne des Profits nutzt und dafür wirbt, ist ein Verbrecher.

Überwältigend ist die Themenfülle auf insgesamt 312 Seiten. Eine erste Orientierung bietet der Klappentext: Zunächst geht es um die geopolitische Bedeutung Eurasiens, sodann um das Aggressionsbündnis gegen Russland und China und um den unipolaren Machtanspruch der USA, nicht zuletzt um das Versagen der Medien. Ein längeres Kapitel behandelt die Coronakrise mit Aufklärung über den sogenannten „Great Reset“.

Die Nebelwerfer

Jeder kennt sie, die „Wahrheitsvermittler“ aus Funk, Fernsehen und Zeitungen. Was da alltäglich an Lügen und Verleumdungen, an Verschleierungen der wahren Hintergründe auf die Hörer und Leser der sogenannten Qualitätsmedien einprasselt, das ist bewusste Sinnentleerung. Es sind hohle, nichtssagende und somit substanzlose Sprachformeln, die nicht nur abstoßen, sondern massiv dazu beitragen, die geistige Beweglichkeit der Bürger stark einzuschränken, sie zu entpolitisieren. Dass dies kein Unvermögen ist, sondern bewusste Irreführung zur Sicherung der eigenen Macht, darauf verweist der Autor an zahlreichen Stellen seines Buches.

Wolfgang Bittner wird nicht müde, den Lesern einige Beispiele aus diesem Wortschwall der Verdummung vor Augen zu führen. Seite 43: So wird von Bundespräsident Steinmeier auf die „zunehmend destruktive Dynamik der Weltpolitik“ hingewiesen, die er Russland anlastete. Er hob die „außenpolitische Verantwortung“ hervor, die sich „konkret bewähren“ müsse. Er forderte, im Einvernehmen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine „Ausweitung des deutschen Bundeswehr-Engagements“, und das Hauptbetätigungsfeld für die Bundeswehr sieht er im Osten Europas.

Dass Steinmeier, der schon als Außenminister gegen Russland und Syrien polemisierte, fordert, „die Würde des Menschen zum Maßstab staatlichen Handelns“ zu machen, hält Bittner für Heuchelei; ebenso dessen Insistieren auf die „deutsche Schuld“.

Theatralik und eine kaum zu überbietende scheinheilige Demutshaltung sprächen aus den Worten des Bundespräsidenten anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019 in Warschau: „Dieses Amerika hat der Welt die Augen geöffnet für die unbändige Kraft der Freiheit und der Demokratie — gerade auch uns Deutschen (…) Und die Macht von Amerikas Ideen und Werten, seine Weitsicht, seine Großzügigkeit haben diesem Kontinent eine andere, eine bessere Zukunft eröffnet“ (Seiten 80, 81).

Das betrügerische Spiel mit Worten ist ein Endlosband. Beispielsweise wenn Ursula von der Leyen sagt: „Europa muss auch die Sprache der Muskeln lernen (…)“ (Seite 89), wenn Wolfgang Schäuble erklärt, die Corona-Krise sei eine „große Chance“ für die Durchsetzung von bisher stagnierenden Vorhaben in der Europäischen Union (Seite 223) und Angela Merkel beschwichtigt:

„Eine Pandemie darf nie Vorwand sein, um demokratische Prinzipien auszuhebeln“ (Seite 246). Annegret Kramp-Karrenbauer behauptet auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2020, von Russland gehe eine Bedrohung aus, und die NATO müsse ein „sehr, sehr starkes Signal“ an Moskau senden. Russland sei kein Freund Deutschlands, besonders wichtig sei die Abschreckung (Seite 45).

Auch die Nordsee-Pipeline und Nawalny dürfen in diesem Bedrohungsszenario nicht fehlen, in dem es darum geht, Interessenpolitik für die USA zu betreiben. Ob es die Militäraktionen gegen Luhansk und Donezk nach dem provozierten Putsch in der Ukraine waren, die Provokationen Kiews am Asowschen Meer, der Krieg in Syrien, die Affäre um den Doppelagenten Sergej Skripal, die Lügen im Fall Nawalny oder jüngst die erneuten völkerrechtswidrigen Interventionen gegen Nord Stream 2: Die Unterstützer dieser Anbiederungspolitik aus den Parteien der CDU, SPD, FDP und der Grünen werden von Bittner benannt (Seite 68).

Den „Exponenten paternalistischer Willkür“, Markus Söder, der angetreten ist, Deutschland aus der Coronakrise zu retten, zitiert der Autor mit den Worten: „Aus bösen Gedanken werden böse Worte und irgendwann auch böse Taten“ (Seite 242). Deswegen soll „die sektenähnliche Bewegung der ‚Querdenker‘ und anderer vergleichbarer Gruppierungen“ vom Verfassungsschutz überwacht werden.

Feinde sollen zerstört werden

Wolfgang Bittner stellt die Frage, was das für Menschen sind, „die über das Schicksal anderer, womöglich über den Fortbestand der Welt bestimmen“. Er stellt fest, dass sich der West-Ost-Konflikt „zu einer existenziellen Gefahr für ganz Europa und inzwischen auch für China entwickelt“ hat und zitiert dazu den ehemaligen USAußenminister Mike Pompeo, der von einer „zentralen Bedrohung“ der westlichen Wertegemeinschaft durch Russland und China ausgeht und 2020 in München sagte: „Wir müssen jede Minute darauf konzentriert sein, unsere Feinde zu zerstören“ (Seite 29). Deswegen müsse auch der deutsche Militäretat erhöht werden.

Die militärische Einkreisung Russlands sowie die Manöver der USKriegsflotte im Ostpazifik und im Mittelmeer seien eine große Gefahr für den Weltfrieden und könnten schon bei Fehlhandlungen jederzeit einen großen Krieg auslösen, so der Autor. Für Deutschland als unsinkbarem Flugzeugträger der USA würde das die totale Vernichtung bedeuten“ (Seite 55). Dennoch bereite sich die Bundeswehr auf den Ernstfall vor. Politiker forderten die „nukleare Teilhabe“, in Auftrag gegeben seien vier Kampfschiffe, gekauft werden sollen 45 amerikanische F-18-Kampfjets, die in Deutschland gelagerte US-Nuklearwaffen transportieren können — es gehe um die Ausstattung der Bundeswehr für ihre Führungsrolle als „Speerspitze“ der NATO gegen Russland (Seite 63). Dabei werde geflissentlich übersehen, dass sich Deutschland im Fadenkreuz der russischen Raketenabwehr befinde.

Das Virus als „geniale Waffe“

Den Bezug zur aktuellen Politik stellt der Autor unter anderem mit einem Zitat des Psychiaters und Psychoanalytikers Hans-Joachim Maaz zur Corona-Pandemie her: Das Virus sei „praktisch die geniale Waffe, eine neue Weltordnung zu schaffen“ (Seite 272). Mit der Infektions- und Todesangst würden „jeder Protest und auch alle Gegenbeweise im Keime erstickt (…)“.

Bittner schreibt, dass „bei der Einhegung der Covid-19- Epidemie sowohl Grundrechtsverstöße, Panikmache und Fehlinformationen als auch überbordender Aktionismus der Bundesregierung und der Behörden zu registrieren“ seien (Seite 277).

Wesentliche Fragen zu Covid-19 seien nicht beantwortet worden, so zum Beispiel die Rolle der „Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung“, die 2000 beim Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet wurde. Sie verfügt über ein Kapital von 46,8 Milliarden US-Dollar (Seite 288), sponsert zahlreiche Institutionen und setzt sich weltweit für den Zugang zu Impfungen ein.

Wer will bezweifeln, fragt der Autor, dass durch die Geldleistungen und Investitionen der Gates-Stiftung „manifeste Einflussmöglichkeiten“ auf die Pharmaindustrie, wissenschaftliche Institute und Medien bestehen? Er zitiert den Investigativjournalisten Ken Jebsen, der sagt: „Wer jetzt nicht aufsteht, wacht in der Diktatur auf“. Das belege die Aussage des Gründers und Geschäftsführers des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, „die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten des Jahres 2020 kannten“, gebe es nach der Coronakrise nicht mehr. Offensichtlich gehe es „um eine lang vorbereitete Agenda zur Neuordnung der gesamten Weltwirtschaft“. Dieser beabsichtigte „Great Reset“ solle der Öffentlichkeit „als Wandel von Globalisierung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft“ verkauft werden (Seite 252), wodurch dann die demokratische Kontrolle dauerhaft entfiele.

Die bekannte US-amerikanische Journalistin Diana Johnstone kommt zu dem Schluss, man konzentriere sich „auf digitale Innovation, massive Automatisierung durch ‚künstliche Intelligenz‘ und schließlich sogar auf die ‚Verbesserung‘ des Menschen, indem sie ihn künstlich mit einigen Eigenschaften von Robotern ausstatten“. Sie warnt vor dem Weltwirtschaftsforum als einer „Kombination aus kapitalistischer Beratungsfirma und gigantischer Lobby“, die eine „vierte Industrielle Revolution“ vorbereiten soll (Seite 266). Der Autor stellt deshalb die Frage, wie es sein kann, dass die „Geldaristokraten“, die nicht einmal 0,001 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sich anmaßen, „die Welt im Sinne ihrer neoliberalen, faschistoiden Ideologie für freien Handel, offene Grenzen und eine Weltbevölkerung unter einer ihnen gemäßen ‚Direktion‘ zu verändern“. Dies alles unter dem militärischen Schirm der USA.

Fazit

Der US-amerikanische Ökonom und Publizist Paul Craig Roberts ist der Auffassung, die Grenzen seien gezogen: „Wenn die Menschen in Amerika nicht zu Verstand kommen und die Kriegstreiber in Washington hinauswerfen, ist Krieg unsere Zukunft“. Das ist zutiefst erschreckend. Und plötzlich fällt es wie Schuppen von den Augen: Die Situation ist unerträglich! Aber wie soll es weitergehen? Bittner ist zu danken, dass er dazu eine Antwort gibt.

Er ruft demokratische Organisationen wie Gewerkschaften, Kirchen und Universitäten dazu auf, sich für Frieden und Abrüstung zu engagieren, und er hegt die Hoffnung auf die Reorganisation einer starken Friedensbewegung, „die viele Menschen auf die Straße bringt und gegebenenfalls einen Generalstreik ausrufen kann“, wenn der Leidensdruck der Menschen weiter steigt.

Das könnte in der Tat eine Perspektive sein. Es ist ernst, die Zivilisation steht am Scheideweg. Wolfgang Bittners Buch bietet einen umfassenden, differenzierten Blick auf die heutige politische Lage, und es enthält zahlreiche Hinweise (541 Fußnoten), anhand derer man sich zu vielen Themen weiter informieren kann. Ein wichtiges und mutiges Buch, das uneingeschränkt zu empfehlen ist.

(https://zeitgeist-online.de/1104-wolfgang-bittner-deutschlandverraten-und-verkauf.html)

Harry Popow, Jahrgang 1936, erlebte die letzten Kriegsjahre und Tage, die er in seinem Buch „Ausbruch aus der Stille“ verarbeitete. Da er Geologe werden wollte, begann er 1954 eine Arbeit als Kollektor in der Außenstelle der Staatlichen Geologischen Kommission der DDR in Schwerin. Unter dem Versprechen, Militärgeologie studieren zu können, warb man ihn für eine Offizierslaufbahn in der KVP/NVA. Dort diente er als Ausbilder und danach 22 Jahre als Reporter und Redakteur in der Wochenzeitung „Volksarmee“. Den Titel Diplomjournalist erwarb er im Fernstudium an der Karl- Marx-Universität Leipzig. Nach fast 32-jähriger Dienstzeit arbeitete er bis Ende 1991 als Journalist und Berater im Fernsehen der DDR. Von 1996 bis 2005 lebte er mit seiner Frau in Schweden. Beide kehrten 2005 nach Deutschland zurück.

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Warum die Corona-Todeszahlen in ganz Europa nicht plausibel sind

KARSTEN MONTAG, 29. April 2021

Quelle: multipolar-magazin.de

In knapp 40 Prozent der europäischen Staaten war die Übersterblichkeit 2020 normal. Unter Berücksichtigung demografischer Veränderungen ergibt sich in 20 Prozent der Länder einschließlich Deutschlands sogar eine Untersterblichkeit. Brisant: In fast keinem europäischen Land stimmen die gemeldeten COVID-19-Sterbefälle mit der Übersterblichkeit überein. Vergleicht man die Zahlen der einzelnen Länder, so zeigt sich zudem keine Evidenz für eine Minderung der Sterbefälle durch Lockdowns.

In der Zeit vor Corona gab es in der Regel nur zwei Möglichkeiten festzustellen, ob eine schwere Krankheitswelle sich in einem Land oder über dessen Grenzen hinaus ausgeweitet hat: die Belastung des Gesundheitssystems sowie die Anzahl aller Sterbefälle im Vergleich zu den Vorjahren, die so genannte Übersterblichkeit.

Mit dem PCR-Test ist jedoch pünktlich zu Beginn der Coronakrise ein vermeintliches Instrument hinzugekommen, das die Ausbreitung der Krankheit kontrollierbar erscheinen lässt. Die Logik dahinter ist sehr einfach: Je mehr positiv Getestete, desto mehr breitet sich die Krankheit aus und desto schärfere Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Ausbreitung einzudämmen und so eine Überlastung des Gesundheitssystems und eine Übersterblichkeit zu vermeiden.

Problem PCR-Test

Sowohl der PCR-Test als Diagnoseinstrument selbst als auch die Art, wie auf Basis dieses Tests der so genannte Inzidenzwert ermittelt wird, entbehren jedoch in vielerlei Hinsicht wissenschaftlichen Standards. Hauptkritikpunkte der Verwendung des PCR-Tests zur Diagnose einer Infektion sind

  • die nicht festgelegte maximale Anzahl der Vervielfältigungszyklen (der sogenannte Ct-Wert),
  • der Test auf teilweise nur eine einzige Gensequenz des Virus, die auch als Fragment nach einer überstandenen Krankheit vorliegen kann, sowie
  • die Einordnung eines positiven Tests als Infektion, auch wenn keine Symptome vorliegen.

Selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO weist seit Januar 2021 darauf hin, dass positive Testergebnisse, die mit hohem Ct-Wert zustande gekommen sind, vorsichtig interpretiert werden sollten und dass bei einem positiven Testergebnis ohne Symptome beim Probanden ein erneuter Test erfolgen sollte. Die Kritik an mangelnden Standards bei der Ermittlung des Inzidenzwertes auf Basis des PCR-Tests lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die positiven Testergebnisse müssen immer in Relation zur Anzahl der Tests stehen. Geschieht dies nicht, erhöht sich der Inzidenzwert mit einer gesteigerten Anzahl an Tests, und er sinkt, wenn weniger getestet wird. Doch nur das Verhältnis von positiven zu negativen Testergebnissen lässt darauf schließen, ob eine höheres oder niedrigeres vermeintliches Infektionsgeschehen vorliegt.
  • Die getestete Bevölkerungsgruppe muss repräsentativ sein. Testet man beispielsweise in einer Woche vermehrt alte Menschen in Pflegeheimen und in der darauf folgenden Woche vermehrt bei Schülern, weil der Präsenzunterricht nach den Ferien wieder begonnen hat und Tests an den Schulen nun verpflichtend sind, kann man diese Testergebnisse nur bedingt miteinander vergleichen.

Das Dogma vom Inzidenzwert

Obwohl bei der Ermittlung des Inzidenzwerts wissenschaftliche Standards missachtet werden, folgen fast alle Regierungen in Europa und in anderen Teilen der Welt der einfachen Logik, dass bei einer höheren Anzahl positiver Testergebnisse mit einschneidenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens die vermeintliche Ausbreitung des Erregers eingedämmt werden muss. Die zugehörige Vorgehensweise hat mittlerweile den Status eines Dogmas erlangt, das von vielen Politikern, Journalisten und selbst Medizinern kaum noch hinterfragt wird.

Ein Dogma erkennt man unter anderem auch daran, dass Zweifler wie Ketzer behandelt werden sowie Kritik mit Totschlagargumenten wie „Es geht ja schließlich um Menschenleben“ und Zirkelschlüssen begegnet wird. Selbst wenn die klassischen Indikatoren für das Vorliegen einer schweren Krankheitswelle, eine stärkere Belastung des Gesundheitssystems und eine Übersterblichkeit, ausbleiben, kann dies der vorherrschenden Meinung nichts anhaben. Dann haben eben die im Vorfeld ergriffenen Maßnahmen, die aufgrund der Anzahl der positiven Tests beschlossen wurden, Schlimmeres verhindert. Kommt es hingegen trotz präventiver Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu einer Überlastung des Gesundheitssystems und einer höheren Sterblichkeit, dann waren die Maßnahmen nicht ausreichend oder wurden nicht konsequent umgesetzt.

Bei der Frage, ob vorauseilende Maßnahmen wie Schul- und Geschäftsschließungen, Abstandsregeln, Maskentragen oder Ausgangssperren nicht mehr Schaden anrichten als sie nutzen, ist es jedoch essentiell wichtig, ihre Wirksamkeit anhand von belastbaren Zahlen eindeutig nachweisen zu können. Zumindest müsste es nach der vorherrschenden Meinung in Ländern mit wenigen und größtenteils nur freiwilligen Maßnahmen zu einer deutlichen Übersterblichkeit kommen, während in Ländern mit frühzeitigen und rigorosen Einschränkungen des öffentlichen Lebens dem jeweiligen Gesundheitssystem ein Überlastung erspart bleibt und eine Übersterblichkeit verhindert wird. Zudem müssen die mit den Tests ermittelten Zahlen zur Infektionsausbreitung und Fallsterblichkeit so verlässlich sein, dass man auf andere Indikatoren wie Krankenhausbelegungen und Übersterblichkeit bei der Beurteilung der Lage verzichten kann.

Keine Übersterblichkeit in Deutschland, unplausible Todeszahlen

In meinem letzten Beitrag habe ich anhand der Berechnung der Übersterblichkeit unter Berücksichtigung demografischer Veränderungen zeigen können, dass es in Deutschland 2020 nicht zu einer Übersterblichkeit im Vergleich zum Durchschnitt der vorangegangen fünf Jahre gekommen ist und die Anzahl der vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten COVID-19-Sterbefälle daher nicht plausibel erscheint.

In Zeiten vor dem PCR-Test wäre eine deutsche Regierung aufgrund der vorliegenden Datenlage zur Übersterblichkeit wohl niemals auf die Idee gekommen, Schul- und Geschäftsschließungen sowie Ausgangssperren anzuordnen und freiheitliche Grundrechte einzuschränken. Nach der neuen Logik heißt es jedoch, nur diese einschneidenden Maßnahmen hätten das Land vor ähnlich hohen Sterbefallzahlen wie bei einigen europäischen Nachbarn bewahrt.

Vergleich der Übersterblichkeit in Europa

Die Altersgruppe derjenigen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, wächst in den letzten Jahren in Europa schneller an als alle jüngeren Altersgruppen. Da sich die Lebenserwartung jedoch nicht beliebig verlängern lässt und in den entwickelten Ländern nur noch sehr langsam ansteigt, führen die demografischen Veränderungen in den europäischen Gesellschaften unweigerlich zu einem Anstieg der absoluten Sterbefälle, ohne dass hierfür besondere Krankheiten oder andere Gründe der Auslöser sein muss.

Obwohl das Statistische Bundesamt von den erheblichen Auswirkungen dieses Effekts Kenntnis hat, bevorzugt die Behörde bei der Darstellung der Übersterblichkeit den Vergleich absoluter Zahlen.

Um die demografischen Effekte zu berücksichtigen wurde zur Ermittlung der Übersterblichkeit in den hier untersuchten Ländern jeweils der Durchschnitt der Anteile der Sterbefälle einer Altersgruppe im Verhältnis zur Größe der Altersgruppe über einen Zeitraum von 2015 bis 2019 berechnet und mit der jeweiligen Bevölkerungsgröße der Altersgruppe im Jahr 2020 multipliziert. Daraus ergibt sich je Altersgruppe eine erwartbare Sterblichkeit für 2020. Die Differenz der tatsächlichen und der erwartbaren Sterbefälle stellt dann die Übersterblichkeit dar. Setzt man die so ermittelte Übersterblichkeit der europäischen Länder mit den jeweils gemeldeten COVID-19-Sterbefällen ins Verhältnis, erhält man folgendes Ergebnis. (Für eine größere Darstellung der Grafik hier klicken)

Abbildung 1: (für größere Darstellung hier klicken) Eigene Darstellung, Datenquellen: Statistisches Amt der Europäischen Union, WHO Weekly epidemiological update vom 29.12.2020. Die gestrichelten roten Linien geben den Ober- bzw. Unterwert der Bandbreite der erwartbaren Schwankungen aufgrund der Standardabweichung des Durchschnitts der vorangegangenen fünf Jahre an.

Der Mittelwert der Standardabweichung der erwartbaren Übersterblichkeit über alle Altersgruppen und alle hier untersuchten Länder beträgt 0,03 Prozent. Das bedeutet, Abweichungen von 300 Sterbefällen auf 1 Million Einwohner nach oben wie nach unten liegen in der Regel im Bereich der Schwankungen der vorangegangenen fünf Jahre. Dieser Bereich ist in Abbildung 1 anhand der gestrichelten roten Linien zu erkennen.

Von links nach rechts gehend ist es demnach in den Ländern Finnland bis Österreich 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 nicht zu einer unverhältnismäßigen Übersterblichkeit gekommen. Rechts davon sieht man jedoch Länder, in denen die Übersterblichkeit den Wert einer normalen Schwankung zum Teil um das Mehrfache übersteigt. Dies ist ein sehr markanter Hinweis darauf, dass eine Krankheit Auslöser für die ungewöhnliche und übermäßig hohe Anzahl von Sterbefällen in diesen Ländern sein könnte. In circa 60 Prozent der untersuchten europäischen Länder ist es demnach 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 zu einer übermäßigen Übersterblichkeit gekommen.

Was zudem auffällt, ist die fast in jedem Land fehlende Übereinstimmung zwischen der Übersterblichkeit und den jeweils gemeldeten COVID-19-Sterbefällen. In den Ländern, die eine Untersterblichkeit oder nur geringe Übersterblichkeit zu verzeichnen hatten, erscheint die Anzahl der Sterbefälle mit COVID-19 als Todesursache größtenteils viel zu hoch, während sie in Ländern mit einer sehr hohen Übersterblichkeit zum Teil viel zu niedrig ausfällt.

Über die Gründe dafür lässt sich nur spekulieren. Wurden etwa in Deutschland, Luxemburg, Schweden oder Österreich COVID-19-Sterbefälle erfasst, die in Wirklichkeit auf eine andere Todesursache zurückzuführen sind? Sollte damit die Lage dramatischer dargestellt werden, als sie tatsächlich war, um einschneidende Beschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte zu rechtfertigen? Wurden im umgekehrten Fall in Ländern wie Serbien, Litauen, Rumänien, Polen und Bulgarien COVID-19-Sterbefälle unterschlagen, um eine Panik in der Bevölkerung zu vermeiden?

Oder sind die fehlenden COVID-19-Sterbefälle ein Hinweis darauf, dass in diesen Ländern die Menschen auch vermehrt an den Folgen der Maßnahmen verstarben, beispielsweise aufgrund von zu lange aufgeschobenen Operationen und vermiedenen Arztbesuchen?

Was auch immer dahintersteckt, aus der mangelnden Übereinstimmung zwischen Übersterblichkeit und COVID-19-Sterbefällen ergibt sich die traurige Erkenntnis, dass sich die Meldungen der jeweils zuständigen Behörden zur Anzahl der Todesopfer der Krankheit nicht für eine angemessene Beurteilung der Lage eignen. Dies ist deswegen traurig, da unter anderem aufgrund dieser unzureichenden Zahlen politische Entscheidungen getroffen werden, die das Schicksal von hunderten Millionen Menschen in Europa beeinflussen.

Altersverteilung der Sterbefälle

Aus vielen der einschlägigen Medien ist immer wieder zu vernehmen, dass auch junge Menschen an einer COVID-19-Erkrankung versterben können. In vereinzelten Fällen ist dies unzweifelhaft so geschehen und bedauernswert. In der Summe sind jedoch in allen hier untersuchten europäischen Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von 464 Millionen Einwohnern gerade einmal 6.617 Menschen unter 60 Jahren mehr verstorben als im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Die Altersgruppe der 60- bis 79-jährigen trägt mit etwas mehr als einem Drittel zur Übersterblichkeit bei, die Gruppe der über 80-jährigen mit knapp zwei Dritteln.

Abbildung 2: Eigene Darstellung, Datenquelle: Statistisches Amt der Europäischen Union

Die Sterbefälle der jeweiligen Altersgruppen sind zudem sehr ungleich in Europa verteilt. In keinem der hier untersuchten Länder ist eine deutliche Erhöhung des Sterberisikos der unter 60-jährigen festzustellen. Das Sterberisiko ergibt sich, wenn man die Anzahl der Sterbefälle einer Altersgruppe durch die Anzahl der Bevölkerungsgröße der Altersgruppe dividiert. Bis auf wenige Ausnahmen weicht auch das Sterberisiko der 60- bis 79-jährigen 2020 nicht signifikant vonm Maximum der Schwankungen des Durchschnitts der Jahre 2015 bis 2019 ab. Jedoch ist es in circa zwei Dritteln der europäischen Länder zu einer teils sehr deutlichen Erhöhung des Sterberisikos bei den über 80-jährigen gekommen. (Für eine größere Darstellung der Grafik hier klicken)

Abbildung 3: (für größere Darstellung hier klicken) Eigene Darstellung, Datenquelle: Statistisches Amt der Europäischen Union

Aus Abbildung 3 ist zu entnehmen, dass eine erhebliche Erhöhung des Sterberisikos der Altersgruppe der 60- bis 79-jährigen ausschließlich in ehemaligen Ostblockländern, die nicht vollständig zum Wohlstand Westeuropas aufgeschlossen haben, zu verzeichnen ist. Ein Zusammenhang zwischen den allgemeinen Lebensbedingungen und der Übersterblichkeit ist daher wahrscheinlich und eine nähere Untersuchung wert. Ein ähnlicher Zusammenhang in der Altersgruppe der über 80-jährigen ist hingegen nicht zu erkennen.

Belegt ein Vergleich der Übersterblichkeit die Effektivität von Lockdowns?

Interessanterweise befindet sich Schweden in der Gruppe derjenigen Länder, die 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 keine übermäßige Übersterblichkeit zu verzeichnen hatten. Schweden ist bekanntlich einen Sonderweg gegangen, hat größtenteils lediglich auf freiwillige Einschränkungen gesetzt und auf ein verpflichtendes Tragen von Masken sowie generelle Geschäftsschließungen und Ausgangssperren verzichtet. Nach der Logik, dass nur erhebliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens höhere Todeszahlen verhindert haben, müsste das Land eine höhere Übersterblichkeit aufweisen als Rumänien, Polen oder Bulgarien, was eindeutig nicht der Fall ist.

Befürworter von einschneidenden obligatorischen Maßnahmen führen jedoch an, dass es in Schweden im Vergleich zu seinen Nachbarländern zu einer höheren Übersterblichkeit gekommen und daher der Sonderweg als ein Fehler anzusehen ist. Doch ist da wirklich so?

Die Maßnahmen in Schweden lassen sich wie folgt zusammenfassen (Quelle: European Centre for Disease Prevention and Control):

  • Anpassung von Arbeitsplätzen zur Reduzierung der Übertragung des Erregers sowie Telearbeit wo möglich (ab Frühjahr 2020)
  • Begrenzung großer Menschenansammlungen (ab Mitte 2020)
  • Verzicht auf Präsenzveranstaltungen in Universitäten (Frühjahr 2020)
  • Zeitlich begrenzte Schließung weiterführender Schulen (Frühjahr 2020 und Winter 2020/21)
  • Einschränkungen in Unterhaltungs- und Sportstätten sowie nicht lebensnotwendigen Geschäften (ab Frühjahr 2020)
  • Einschränkungen beim Besuch von Cafés und Restaurants (ab Mitte 2020)

Ende 2020 sind noch Restriktionen bei der Anzahl der Teilnehmer privater Treffen hinzugekommen. Auf eine Maskenpflicht, Ausgangssperren sowie die Schließung von Grundschulen und die generelle Schließung von Geschäften, Restaurants oder Sportstätten hat die schwedische Regierung bisher verzichtet.

Im Gegensatz dazu wurden in Dänemark im Frühjahr 2020 sowie im Winter 2020/21 deutlich härtere Einschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet. Zusätzlich zu den Maßnahmen, die auch in Schweden unternommen wurden, fallen darunter

  • die vollständige Schließung von Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen und Universitäten,
  • die vollständige Schließung von Unterhaltungs- und Sportstätten, nicht lebensnotwendigen Geschäften, Restaurants und Cafés sowie
  • eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.

Nach der Theorie, dass größere Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie das Tragen von Masken zu einer geringeren Übersterblichkeit führen, müssten in Schweden im Vergleich zu Dänemark deutlich mehr Menschen verstorben sein. Doch genau das lässt sich nicht bestätigen. (Für eine größere Darstellung der Grafik hier klicken)

Abbildung 4: (für größere Darstellung hier klicken) Eigene Darstellung, Datenquelle: Statistisches Amt der Europäischen Union

In Abbildung 4 ist zu erkennen, dass es im Vergleich zu Dänemark im Frühjahr 2020 in Schweden tatsächlich zu mehr Sterbefällen gekommen ist, im Verlauf des Sommers jedoch zu weniger. Während des Winters 2020/21 war der Verlauf der Todesfälle in beiden Ländern annähernd gleich.

In der Summe sind zwischen der ersten Kalenderwoche 2020 und der 13. Kalenderwoche 2021 in Schweden 91 Menschen pro eine Million Einwohner mehr verstorben als in Dänemark. Die Altersstruktur und der Wohlstand Schwedens und Dänemarks sind fast identisch, so dass man nicht davon ausgehen kann, dass in einem der beiden Länder generell weniger Menschen versterben als in dem anderen. Tatsächlich waren in der Vergangenheit die Sterbezahlen je eine Million Einwohner mal in Dänemark leicht höher als in Schweden und mal umgekehrt.

Am Beispiel des Vergleichs Schwedens mit Dänemark lässt sich nicht belegen, dass die schärferen Maßnahmen in Dänemark zu einer geringeren Übersterblichkeit geführt haben als in Schweden. Es kann also nicht nachweisen, dass eine größere Beschränkung des öffentlichen Lebens automatisch zu geringeren Sterbefällen führt. Genau das wird jedoch in der vorherrschenden Berichterstattung wie ein Fakt behauptet und gebetsmühlenartig wiederholt.

Warum geht Deutschland nicht den schwedischen Weg?

Sowohl Schweden als auch Deutschland haben in den vergangenen Jahrzehnten die Krankenhauskapazitäten abgebaut, Schweden in deutlich höherem Maße als Deutschland.

Abbildung 5: Eigene Darstellung, Datenquelle: Statistisches Amt der Europäischen Union

Trotzdem hält Deutschland noch immer viermal mehr Krankenhausbetten je eine Million Einwohner vor als Schweden. Zudem zeigt das im Frühjahr 2020 ins Leben gerufene Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und des RKI (DIVI-Intensivregister), dass trotz einer schwankenden Anzahl von COVID-19-Patienten die Belegung der Intensivstationsbetten seit Beginn der Pandemie annähernd gleich geblieben ist.

Abbildung 6: Eigene Darstellung, Datenquelle: DIVI-Intensivregister

Auch wenn es bei der Verlegung eines Patienten von einer Intensivstation auf eine andere zu einer Mehrfachzählung kommen kann, wie die Betreiber der Datenbank selbst einräumen, und auch hier die Zahlen nicht immer die tatsächliche Belegung der Betten exakt darstellen, ist die Kernaussage, die man Abbildung 6 entnehmen kann, eindeutig: COVID-19 führt in Deutschland nicht zu einer signifikant höheren Belegung von Intensivstationsbetten.

Berücksichtigt man zudem die vom RKI wöchentlich ermittelten Meldungen akuter Atemwegserkrankungen in bundesweiten Arztpraxen, die seit dem Frühjahr 2020 eine unterdurchschnittliche Gefährdungslage widerspiegeln, stellt sich die berechtigte Frage, warum in Deutschland nicht stärker der schwedische Weg gegangen wird, statt in die andere Richtung zu galoppieren und die ersten Ausgangssperren seit Ende des Dritten Reiches und den ersten beiden Jahren der Besatzung durch die Alliierten flächendeckend einzuführen.

Zusammenfassung

In 60 Prozent der hier untersuchten europäischen Staaten ist es 2020 zu einer Übersterblichkeit gekommen, die zum Teil das Mehrfache einer normalen jährlichen Schwankung beträgt. Dies ist ein markanter Hinweis darauf, dass eine Krankheit wie COVID-19 die hohe Anzahl der Sterbefälle ausgelöst haben könnte. Doch die Angabe der COVID-19 zugeordneten Sterbefälle weicht in den einzelnen europäischen Ländern zum Teil stark von der tatsächlichen jeweiligen Übersterblichkeit ab. Dies ist wiederum ein Indiz dafür, dass die zu Anfang des Beitrags dargelegte Kritik an der Verwendung des PCR-Tests berechtigt ist.

Die Unzuverlässigkeit bei der korrekten Erfassung der Krankheitsfälle macht es daher schwierig, die Belastung der jeweiligen Gesundheitssysteme richtig einzuschätzen. Denn weder das Statistische Amt der Europäischen Union noch das European Centre for Disease Prevention and Control veröffentlichen Daten zur gesamten Belegung von Krankenhaus- oder Intensivstationsbetten, sondern nur die Anzahl von COVID-19-Patienten.

Zumindest für Deutschland lässt sich anhand der Überwachungsinstrumente des RKI belegen, dass es trotz anderslautender Medienberichte bisher nicht zu einer überdurchschnittlichen Mehrbelastung des deutschen Gesundheitssystems aufgrund von COVID-19 gekommen ist. Da es in anderen europäischen Ländern an entsprechenden Überwachungsinstrumenten mit wöchentlicher Berichterstattung fehlt, ist es problematisch, allein von der Anzahl der gemeldeten COVID-19-Patienten auf eine Überlastung des jeweiligen Gesundheitswesens zu schließen.

Wären Daten zur gesamten Belastung der jeweiligen Gesundheitssysteme durch akute Atemwegserkrankungen, insbesondere für diejenigen Länder mit einer hohen Übersterblichkeit, verfügbar, könnte man zumindest ausschließen, dass die hohe Anzahl von Sterbefällen unter anderem auch auf die Folgen der Maßnahmen zurückzuführen sind.

Der Anteil der Menschen unter 60 Jahren an der Übersterblichkeit in den untersuchten Ländern ist trotz Einzelfalldarstellungen in vielen Medien, die einen gegenteiligen Eindruck suggerieren, minimal. Es stellt sich daher die Frage, ob gezielte, spezifische Schutzmaßnahmen für die Altersgruppe der 60- bis 79-jährigen und insbesondere für die über 80-jährigen nicht deutlich wirksamer wären als das Gießkannenprinzip, mit dem gerade das Leben und die Existenzgrundlage aller stark beeinträchtigt wird.

Ein Zusammenhang zwischen schärferen präventiven Maßnahmen zur Ausbreitung des Infektionsgeschehens und einer geringeren Übersterblichkeit lässt sich anhand des Vergleichs der Sterbefälle in Schweden und Dänemark nicht belegen. Zu einer ähnlichen Erkenntnis kam bereits im Dezember 2020 eine Studie von John Ioannidis.

Es ist zwar menschlich verständlich, angesichts einer Gefahrenlage nicht tatenlos zusehen, sondern alles unternehmen zu wollen, um Opfer zu vermeiden. Es stellt sich jedoch aufgrund der in diesem Beitrag dargestellten Datenlage zwingend die Frage, ob der Krankheitserreger, dem der Krieg erklärt wurde, sich von den Maßnahmen der Regierungen überhaupt beeindruckt zeigt.

Die Kollateralschäden dieser Art der Kriegsführung sind hingegen beträchtlich und deutlich spürbar. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist 2020 gegenüber dem Vorjahr offiziell um fünf Prozent zurückgegangen (tatsächlich wahrscheinlich sogar mehr), im Euroraum um fast sieben Prozent, und die Spaltung der Gesellschaft nimmt beängstigende Formen an. Die Art der Verurteilung von Maßnahmengegnern erinnert an Lynchmobs, die Polizeigewalt gegenüber friedlichen Demonstranten ist erschreckend und der Mangel an wissenschaftlicher Präzision bei der Formulierung von Gesetzen, welche die Grundrechte in einem nie dagewesenen Maße einschränken, erinnert an Kirchendogmen im Mittelalter.

Es ist abzusehen, dass noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte über die Frage gestritten werden wird, welcher Nutzen und welcher Schaden von den Corona-Maßnahmen ausgehen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Diskussion sachlicher, friedlicher und weniger emotional geführt wird, als es zur Zeit zu beobachten ist.

Über den Autor: Karsten Montag, Jahrgang 1968, hat Maschinenbau an der RWTH Aachen, Philosophie, Geschichte und Physik an der Universität in Köln sowie Bildungswissenschaften in Hagen studiert. Er war viele Jahre Mitarbeiter einer gewerkschaftsnahen Unternehmensberatung, zuletzt Abteilungs- und Projektleiter in einer Softwarefirma, die ein Energiedatenmanagement- und Abrechnungssystem für den Energiehandel hergestellt und vertrieben hat.

Datenquellen:

Häufige Autoimmunerkrankung bei mit AstraZeneca-Geimpften?

Gastbeitrag von Dr. Christian Steidl, Biochemiker

Quelle: www.1bis19.de

Bei allen, die den AstraZeneca-Impfstoff gespritzt bekommen und Probleme mit der Blutgerinnung entwickelt haben, scheint der Impfstoff eine Autoimmunerkrankung hervorgerufen zu haben, die einer atypischen Heparin-induzierten Thrompozytopenie (aHIT) ähnelt. In einem aktuellen „Rote Hand Brief“ von AstraZeneca zum Corona-DNA-Vektor-Impfstoff „Vaxzevria“ – datiert auf den 13. April 2021 – schätzt der Pharmakonzern, dass die „immuninduzierte Thrombozytopenie“ bei 1 bis 10 Prozent der Geimpften auftritt. Da Autoimmunerkrankungen mit der Zeit schlimmer werden, könnten jedoch auch viel mehr Geimpfte betroffen sein. Bisher wurden die symptomfreien Geimpften nicht darauf getestet, ob sie diese Krankheit im Anfangsstadium haben. Wenn im Blut Antikörper gegen den Plättchenfaktor 4 (PF4) vorhanden sind, kann auf eine Immuno_Thrombozytopenie geschlossen werden.

Es könnten auch 100% betroffen sein

ALLE Geimpften mit Thrombozytopenie-Symptomen zeigten stark erhöhte PF4-Antikörper. Die anderen Geimpften wurden nicht auf PF4-Antikörper untersucht. AstraZeneca hat also keine Datenbasis für seine Schätzung, dass nur bei 1 bis 10 % der Geimpften Thrombozytopenie auftritt. Aber selbst wenn es nur 1% wäre, wäre es ein Grund für einen sofortigen Impfstopp. Nun kommt aber hinzu, dass AstraZeneca nicht sicher sein kann, dass nicht 100 % der Geimpften eine Impfstoff-induzierte Immuno-Thrombozytopenie zumindest im Anfangsstadium haben. So ein Blindflug mit Millionen von Menschen birgt ein hohes Risiko.

Die Krankheit wird von Jahr zu Jahr schlimmer

Autoimmunerkrankungen wie Rheuma werden mit den Jahren immer schlimmer. Vermutlich ist das hier auch so. Vielleicht haben die, die heute strahlend lächeln, weil sie die Impfung “gut vertragen haben”, nächstes Jahr Kopfschmerzen und übernächstes Jahr eine tödliche Sinusvenenthrombose. Aktuell weiß es niemand. Daher plädieren einige Ärzte dafür, nicht blind weiter zu impfen, sondern erst einmal alle bisher Geimpften im Hinblick auf PF4-Antikörper und die D-Dimere, einen Thrombose-Indikator, zu untersuchen. Diese Ärzte verweisen dabei auf den Eid des Hippokrates, in dem es heißt, „Primum non nocere!“ – „Als Erstes nicht schaden!“

Medikamente sind teuer und haben Nebenwirkungen

Es ist zu befürchten, dass die betroffenen Geimpften mit teuren immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden müssen. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Impfschaden ein Leben lang bestehen bleibt und jederzeit wieder Thrombosen im Gehirn auslösen kann. Diese Nebenwirkung betrifft vor allem junge Frauen, die kaum jemals schwer an Corona erkrankt wären. AstraZeneca hat die Fachinformation zu seinem Impfstoff geändert und gibt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Thrombozytopenie nun mit „häufig“ an, was laut der Pharmazeutischen Zeitung (Rote-Hand-Brief zum AstraZeneca Impfstoff, 13.4.2021) einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 1 bis 10 Prozent entspricht.

Der Brief von AstraZeneca verschleiert die Gefahr

Die entscheidenden drei Sätze des Warnbriefs, der in der letzten Woche an die Apotheker und Ärzte verschickt wurde, stehen nur unscheinbar auf der 2. Seite und lauten: „Nach den Informationen von Experten ist davon auszugehen, dass eine der atypischen Heparin-induzierten Thrombozytopenie (aHIT) ähnliche Störung die plausibelste Hypothese darstellt, angesichts der Ähnlichkeiten sowohl beim serologischen Profil als auch bei der klinischen Symptomatik und dem Verlauf bei den betroffenen Patienten. Es wird als wahrscheinlich erachtet, dass das Syndrom, das der aHIT ähnelt, durch einen Autoantikörper mit einer hohen Bindungsaffinität zu PF4 [Plättchenfaktor 4] ausgelöst wird. Es wird vermutet, dass der Antikörper die Struktur von PF4 verändern könnte, ähnlich wie es bei aHIT gezeigt wurde. Es wurde ferner festgestellt, dass bei allen Patienten, deren Serum analysiert wurde, hohe Titer von Anti-PF4-Antikörpern beobachtet wurden, was diese Hypothese stärkt.“ Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie ist bei Wikipedia gut beschrieben.

Wissenschaftliche Studien bestätigen die Gefahr

Der Transfusionsmediziner Prof. Dr. med. Andreas Greinacher und sein Team an der Uni Greifswald haben Blutproben von neun Betroffenen untersucht und kommen zu dem gleichen Ergebnis wie AstraZeneca. Der Titel seiner zur Veröffentlichung eingereichten Publikation lautet „A Prothrombotic Thrombocytopenic Disorder Resembling Heparin-Induced Thrombocytopenia Following Coronavirus-19 Vaccination“ (Research Square, online 28. März). Zu der Hypothese der Induzierung einer „Immun-Thrombozytopenie“ (VIPIT) durch adenovirale Vektorimpfstoffe gibt es bereits eine kurze Erklärung bei Wikipedia. Am 31. März 2021 erschien dazu ein Artikel in der Ärztezeitung.

Da auch bei Covid-19-Patienten Thrombosen auftreten, lautet eine Theorie, dass das Spike-Protein S, das auf der Virus-Hülle sitzt und auch von der mRNA bzw. DNA der Impfstoffe kodiert wird, in beiden Fällen für die Thrombosen verantwortlich ist. Eine andere Hypothese lautet, dass Pflanzenproteine, die als Hilfsstoffe in den Impfstoffen vorhanden sind, die Nebenwirkung auslösen („Plant proteins that contaminate SARS-CoV-2 vaccines, excipients have high protein sequence homology to IEDB listed thrombocytopenia related platelet factor 4 epitopes thus explaining induction of autoimmune bleeding disorders“, Zenodo, Vinu Arumugham, 27.3.2021).

Nasenbluten, Blutergüsse, Hirnblutungen

Eine für Laien verständliche Erklärung, was Thrombozytopenie ist, gibt es beim „NetDoktor“ im Internet. Thrombozyten sind Blutplättchen, die sich beim Auftreten einer Wunde miteinander verkleben und so die Wunde schließen. Thrombozytopenie ist eine Erkrankung, bei der zu wenig Thrombozyten im Blut sind. Von einer Thrombozytopenie spricht man, wenn die Thrombozytenzahl unter 150.000 pro Mikroliter Blut liegt. Bei einem Wert von unter 50.000, kann es zu Spontanblutungen aus der Nase, punktförmigen Blutungen in der Haut, vermehrten Blutergüssen und Hirnblutungen kommen.

Thrombozytopenie tritt auf, wenn a) zu wenig Thrombozyten gebildet werden, b) zu viele Thrombozyten verbraucht wurden im Rahmen einer Blutgerinnung oder c) wenn Thrombozyten durch Antikörper zerstört werden. Letzteres nennt man „Immunthrombozytopenie“ bzw. „immuninduzierte Thrombozytopenie“ (ITP), weil die Antikörper Teil des Immunsystem sind. Dagegen kann man Medikamente nehmen, die das Immunsystem unterdrücken. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite „www.leben-mit-itp.de“. Ein anderes Beispiel für eine Autoimmunerkrankung ist das Rheuma.

Schlimme 4. Welle im Herbst als Folge der Impfung

Das Auftreten von Thrombosen nach der Impfung (wie den teilweise tödlichen Sinusvenenthrombosen) wird auch in der aktualisierten Fachinformation als „sehr selten“ eingestuft. Aber unser Immunsystem hat ein langes Gedächtnis, was in den meisten Fällen nützlich ist, hier jedoch bedeutet, dass auch die Fähigkeit, Antikörper gegen den Plättchenfaktor 4 zu bilden, über Jahre erhalten bleibt. Wenn das Immunsystem in der nächsten Grippesaison erneut gereizt wird (beispielsweise durch eine Corona-Mutante), würde das einen neuen Schub mit eventuell noch heftigerer Antikörperbildung bewirken. Dann besteht wieder die Gefahr, dass eine Sinusvenenthrombose auftritt. Denkbar ist, dass wir mit den akuten Sinusvenenthrombosen nur die Spitze des Eisbergs sehen. Es ist typisch für allergische Reaktionen, dass sie in Schüben auftreten und die Autoimmunerkrankung dabei immer stärker wird. Um solche Schübe zu verhindern, gibt man als Immunsuppressiva z.B. TNF-alpha-Hemmer, die jährlich über 15.000 Euro pro Patient kosten und selbst Nebenwirkungen verursachen können.

Impfstopp! – Erst forschen, dann möglicherweise impfen

Es scheint so, dass solche Antikörper viel häufiger gebildet werden als wir denken, ohne sofort eine sichtbare Thrombose auszulösen. Wie erwähnt, schreibt der Hersteller AstraZeneca in seinem Rote-Hand-Brief, dass bei allen Patienten, die die Thrombozytopenie-Symptomatik zeigten und deren Serum analysiert wurde, hohe Titer von Anti-PF4-Antikörpern beobachtet wurden. Daher heißt es weiter in dem Brief an die Ärzte: „Es wird eine Reihe von Studien durchgeführt werden, um den genauen pathophysiologischen Mechanismus für das Auftreten dieser thrombotischen Ereignisse zu identifizieren und das genaue Ausmaß des Risikos zu definieren.“ Ob das Paul-Ehrlich-Institut empfehlen wird, die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca bis zum Vorliegen dieser Studienergebnisse komplett auszusetzen, ist noch nicht bekannt.

Schwarmintelligenz versus Schwarmdummheit

Viele Fachleute wie Prof. Sucharit Bhakdi und Dr. Wolfgang Wodag warnen seit vielen Monaten vor den Impfstoffen. Tiere folgen den Warnrufen ihrer Artgenossen. Das nennt man Schwarmintelligenz: Wenn ein Vogel eine Gefahr sieht und auffliegt, fliegen alle auf und der Fuchs geht leer aus. Beim Menschen gibt es Schwarmdummheit: Wenn einer warnt, schauen die anderen ARD & ZDF und denken sich, “was ist das für ein kranker Verschwörungstheoretiker?” Es ist klug, seinen Mitmenschen Vertrauen entgegen zu bringen.

Geschichte wiederholt sich. WHO damals und heute.

Mitte März 2020 wusste ich schon, dass mit dieser „Pandemie“ etwas nicht stimmen kann. Aber für mich und für viele andere, die ähnlich wie ich das Gefühl hatten, dass die Sache stinkt, war der Beitrag „Profiteure der Angst“, eine ARTE-Dokumentation aus dem Jahre 2010 ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument, das einem die Augen öffnete und das ich so oft geteilt und empfohlen habe wie kein anderes.

Ein weiteres Video, das ich erst seit kurzem kenne ist ebenso eindrucksvoll, wenn auch erheblich kürzer. Aber auch hier wird deutlich, dass die Pharmalobby seit Jahrzehnten daran arbeitet, die WHO zu infiltrieren, zu korrumpieren und sie damit zum Sprungbrett zu einem globalen Markt zu machen: Die gesunden Menschen. Denn: Woran verdient die Pharmaindustrie? An Toten nicht. An Gesunden nicht, nur an Kranken (oder solchen, die zu Kranken erklärt oder dazu gemacht wurden). Was ist also die größte wirtschaftliche Herausforderung für die pharmazeutische Industrie? Geld an den Gesunden zu verdienen. Und was ist dafür das beste Produkt? Die Impfung. Und welche Marketing-Plattform könnte dafür besser geeignet sein als die WHO?

Ich dokumentiere hier beide Beiträge:

ARTE-Dokumentation 2010: Profiteure der Angst, das Geschäft mit der Schweinegrippe.

https://rumble.com/vg7rtx-profiteure-der-angst-arte-dokumentation-von-2009.html

Geschichte wiederholt sich: WHO und Europarat 2010

https://rumble.com/vg7p5j-geschichte-wiederholt-sich-who-2010.html

Warum Baerbock dank WEF eine hochkompetente Nachfolgerin für Merkel wäre.

Ein Kommentar von Norbert Häring, erschienen unter anderem auf KenFM, Tagesdosis 20.04.2021

Das Weltwirtschaftsforum, der Club der größten Konzerne, kümmert sich darum, dass künftige politische Führungskräfte wie Annalena Baerbock bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Sie bekommen von der Konzernlobby eine entsprechende Ausbildung. Auch um Angela Merkel hat sich das Forum frühzeitig gekümmert.

Annalena Baerbock, die am 19. April zur Kanzlerkandidatin der Grünen ausgerufen wurde, hat etwas mit der amtierenden Kanzlerin Angela Merkel gemeinsam: Sie wurde vom Weltwirtschaftsforum zur Young Global Leader gekürt (1). In Ihrem Fall war das im Jahr 2020. Merkel gehörte 1992 zur ersten Runde des damals noch Global Leaders for Tomorrow genannten Eliten-Ausbildungs- und -Vernetzungsprogramms.

Zu dieser ersten Runde gehörten auch der spätere spanische Ministerpräsident Aznar, der spätere EU-Kommissionschef Barroso, der spätere britische Regierungschef Blair, und sein späterer Finanzminister Brown, sowie der spätere französische Regierungschef Sarkozy.

Merkel war seinerzeit noch relativ frisch gebackene Ministerin für Frauen und Jugend, damals ein übriggebliebenes Restministerium nach einer Aufspaltung. Entweder das Forum hatte ein sehr gutes Gespür für Durchsetzungsvermögen oder die Unterstützung des Großkapitals hilft erheblich, um im Politbetrieb die höchsten Etagen zu erreichen.

Die Auserwählten wie Baerbock, die zum Zeitpunkt der Nominierung nicht älter als 38 sein dürfen, absolvieren ein fünfjähriges Führungs-Ausbildungsprogramm. Es wird finanziert von einer, vom Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, großzügig finanzierten Stiftung für den globalen Führungsnachwuchs, und von Spenden der Großkonzerne. Das Jahresbudget der Stiftung für die Young Global Leaders betrug im Finanzjahr 2018/19 stolze 4,5 Mio. Franken (3).

Die Young Global Leader bekommen unter anderem exklusive zehntägige Executive-Education-Kurse an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University, damit sie „während sie sich bereit machen, noch größere Verantwortung zu übernehmen, Zugang zum aktuellen Wissen und Denken über globale Themen bekommen“ und natürlich Kontakt mit der in Harvard ein- und ausgehenden US-Elite.

Im Sommer wird der Elitenachwuchs auf eigene Forumstreffen eingeladen. 2019 fand dieses in China statt. Außerdem gibt es für den Elitenachwuchs regelmäßige Treffen mit den Regierungen der USA und der EU-Kommission und exklusive Treffen mit Staats- und Regierungschefs aller Herren Länder.

2016 bereits war neben dem heutigen französischen Präsidenten Emmanuel Macron auch der heutige Gesundheitsminister Jens Spahn (4) in das Eliten-Nachwuchsprogramm (5) aufgenommen worden. Da die Welt groß ist und viele Eliten zu besetzen hat, gibt es auch viele Young Global Leaders des Forums. Zu den über 1300 Mitgliedern und Absolventen des Programms zählen viele Vorstandschefs von Unternehmen, Regierungschefs, Minister und Leitende wichtiger gemeinnütziger Organisationen. Auch Gregor Hackmack, Mitbegründer und Geschäftsführer von abgeordnetenwatch.de und Deutschland-Chef von change.org (6), der weltgrößten Plattform für Online-Petitionen gehört dazu. Er durchlief das Eliten-Nachwuchsprogramm der Großkonzerne ab 2010.

Seit 2012 fängt das Forum beim Auskundschaften und dann Aufbauen der Mitglieder der künftigen Weltelite noch früher an, bei Leuten, die hohes Potential schon in ihren Zwanzigern zeigen. Sie werden zu Global Shapers ernannt. Das Forum unterhält ein riesiges Netzwerk von rund 10.000 dieser Global Shapers, in 428 Städten (Hubs) und 148 Ländern. Wenn sie sich dabei als hinreichend ehrgeizig und lenkbar erweisen, werden ihre Karrieren gefördert. Auch für diesen Nachwuchs des Nachwuchses gibt es eine eigene Trägerstiftung.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die als Kandidatin 2019 dem Parlament versprochen hatte, ihr Ziel sei eine demokratischere und bürgernahe EU, sagte beim virtuellen Treffen des Weltwirtschaftsforums 2021 (7):

Es gibt keinen besseren Ort als das Weltwirtschaftsforum, um sich über die wichtigsten Trends in unserer Gesellschaft zu informieren, um zu erfahren, was die Unternehmer und Philanthropen oder Manager und die NGO-Gemeinschaft nachts wach hält.”

Man lernt sicherlich vieles in Davos, aber dass Bürgernähe und wichtige Trends in der Gesellschaft dazu gehören, habe ich erst von Frau von der Leyen gelernt.

Wie dem auch sei. Frau Baerbock steht für Kontinuität in der deutschen Politik.

Andernorts

In dem im Schriftartikel verlinkten Artikel der Nachdenkseiten schreibt Jens Berger den passenden Beitrag über die transatlantisch-militaristische Einstellung von Annalena Baerbock.

Auszüge aus dem Artikel von Jens Berger:

Die Grünen gehen wie zu erwarten für Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin in den Wahlkampf. Und zum ersten Mal ist das durchaus wörtlich zu nehmen. Gleich in verschiedenen Koalitionsmöglichkeiten – allen voran einer Ampel – könnte Baerbock tatsächlich Angela Merkel im Amt folgen. Von BILD über taz bis zur Süddeutschen ist die Freude groß. Das ist verständlich.

Aber auch in den „sozialen“ Netzwerken übertreffen sich selbst als „irgendwie links“ verstehende Nutzer gegenseitig mit Lobeshymnen auf diese Personalie. Warum? Es gibt in Deutschland wohl wenig Politiker gleich welchen Geschlechts, die auf den Feldern der Außen- und Sicherheitspolitik derart aggressiv unterwegs sind wie Frau Baerbock.
Das letzte Mal, als die Freude über einen grünen Kanzlerkandidaten so groß war, hieß der Auserwählte Joschka Fischer. Es endete mit Hartz IV, Rentenkürzungen, völkerrechtswidrigen Angriffskriegen und Bomben auf Belgrad. Offenbar haben das Viele schon vergessen.

(…) Vor allem auf dem politischen Feld der Außen- und Sicherheitspolitik ist Baerbock vielmehr eine neue kalte Kriegerin, wie es sie in der politischen Landschaft Deutschlands selten gibt. Ein paar Beispiele:

  • Erst kürzlich bekannte Baerbock in einem Interview mit dem ZDF, Deutschland brauche „dringend eine klare außenpolitische Haltung gegenüber dem russischen Regime“ (sic!) und forderte abermals „schärfere Sanktionen“ gegen das „System Putin“.
  • Baerbock fordert schon lange einen sofortigen Baustopp der Pipeline Nord Stream 2. Vor allem die Begründung hat es in sich: Die Pipeline laufe – so Baerbock – „den geostrategischen Interessen der EU“ zuwider, „destabilisiere die Ukraine“ und „konterkariere den klaren Russlandkurs auf EU-Ebene“. Victoria („Fuck the EU“) Nuland wäre stolz auf die grüne Kandidatin.
  • Baerbock tritt klar für höhere Ausgaben für Verteidigung und Bundeswehr ein und befürwortet zusätzliche Auslandseinsätze. „Wir dürfen uns nicht wegducken“, so Baerbocks sicherheitspolitisches Mantra. „Wenn der Westen Ländern wie China, Russland oder der Türkei nicht das Feld überlassen will“, müsse „Europa seine Friedensrolle in der Welt ernster nehmen“. Das sind genau die bellizistischen Töne, mit denen die Grünen sich bereits seit Langem von ihrer früheren Friedenspolitik verabschiedet haben.
  • Dem neuen US-Präsidenten Biden will Baerbock dann auch „ein ambitioniertes Angebot für eine erneute transatlantische Agenda unterbreiten“.

Diese Positionen und Zitate lassen keinen Zweifel. Man sollte Annalena Baerbock nicht verharmlosen. Unter der Schale der oft unbedarft, aber dabei sympathisch wirkenden jungen Frau stößt man schnell auf eine kalte Kriegerin, die ohne mit der Wimper zu zucken für eine Spannungspolitik und militärisches Vorgehen im Sinne einer europäischen oder transatlantischen Geostrategie eintritt.

Was mit den Bomben auf Belgrad begann, setzt sich in Person von Annalena Baerbock nahtlos fort.

Quellen:

  1. https://www.younggloballeaders.org/community?utf8=%E2%9C%93&q=baerbock&x=0&y=0&status=&class_year=&sector=&region=a0Tb00000000DCLEA2
  2. http://www3.weforum.org/docs/WEF_First40Years_Book_2010.pdf
  3. http://www3.weforum.org/docs/WEF_YGL_Annual_Repot_2018_2019.pdf
  4. https://www.businessinsider.de/gruenderszene/allgemein/young-global-leaders-verena-pausder/
  5. https://www.younggloballeaders.org/community?utf8=%E2%9C%93&q=spahn&status=&class_year=&sector=&region=#results
  6. https://www.koerber-stiftung.de/publikationen/shop-portal/autoren/buecher-eines-autors/gregor-hackmack-594
  7. https://www.weforum.org/agenda/2021/01/ursula-von-der-leyen-european-commission-davos-agenda/

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Dieser Beitrag erschien am 20. April 2021 auf dem Blog GeldundMehr

Der im Beitrag erwähnte Artikel von Jens Berger erschien am 20. April auf den NachDenkSeiten

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:     Foto-berlin.net/ shutterstock

Nürnberg 2.0: Klage gegen die WHO wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Vorbereitung

Aufgrund der Berichterstattung und Manipulation durch die Massenmedien glauben immer noch viele Menschen, dass diese ganze „Corona-Krise“ etwas mit gesundheitlicher Gefährdung zu tun hätte. Mehrere international arbeitende Rechtsanwälte bereiten derzeit eine Klage gegen die WHO vor. Hier eine Zusammenfassung der Aktivitäten.

Vor ein paar Monaten sprach der Anwalt Reiner Fuellmich mit Jerm Warfare über seine Pläne, die WHO wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verklagen. Er ist einer der mächtigsten Anwälte in Europa und bereitet derzeit die größte Sammelklage der Geschichte vor, die auch als „Nürnberg 2“ bekannt ist.

Vor ein paar Tagen sprach Fuellmich erneut mit Jerm Warfare, um die neuesten Informationen durchzugehen. „Es gibt Licht am Ende des Tunnels“, sagte er. „Wir haben Prozesse gewonnen und werden noch viele weitere gewinnen.“

Während des Interviews sagte er über das Corona-Verfahren: „Das sind die schlimmsten Verbrechen gegen die Menschheit, die je begangen wurden.“ Die wenigen Menschen, die noch selbstständig denken können, etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung, wissen, dass es nie um einen Virus oder die Gesundheit ging, sondern um die Ausdünnung der Weltbevölkerung und die Kontrolle, sagte er.

Nürnberg 2

Die Corona-Impfstoffe haben also nichts mit Impfen zu tun, sondern sind Teil von genetischen Experimenten, sagte er. Fuellmich fügte hinzu, dass die Spieler hinter den Kulissen viele Fehler machen. Er glaubt zum Beispiel, dass die Impfstoffhersteller nicht damit gerechnet haben, dass inzwischen so viele Nebenwirkungen und Tote auftreten.

Er sprach mit einem Whistleblower, der sagte, dass sie ursprünglich geplant hatten, dieses ganze Szenario erst im Jahr 2050 auszurollen. Dann wurden die Leute, die die Fäden ziehen, gierig und beschlossen, die Pläne viel früher umzusetzen, so der Whistleblower. „Ich denke, deshalb machen sie so viele Fehler“, sagte Fuellmich, der Aussagen von mehr als 100 Wissenschaftlern und Experten entgegengenommen hat.

Der Anwalt fuhr fort, dass ein Sondergericht für Nürnberg 2, benötigt werden könnte, weil dies jetzt so groß ist, dass es außerhalb der Reichweite der nationalen Gerichte liegen könnte. „Wir haben die Beweise.“

Europa: Hauptkampffeld

Wer sind diese Leute, die die Fäden ziehen? Laut Fuellmich handelt es sich um eine Gruppe von rund 3.000 Superreichen. Zu dieser Gruppe gehört unter anderem die Davoser Clique um Klaus Schwab und was wollen sie? Vollständige Kontrolle über die Menschen. „Sie bestechen Ärzte, Krankenhauspersonal und Politiker. Menschen, die nicht kooperieren, werden bedroht. Sie benutzen alle möglichen psychologischen Techniken, um Menschen zu manipulieren.“

Fuellmich sprach auch mit einem anderen Whistleblower, der erklärte, warum Europa das Hauptschlachtfeld in diesem Krieg ist. „Europa ist völlig bankrott. Die Rentenkassen sind komplett geplündert worden. Deshalb wollen sie Europa unter Kontrolle bringen, bevor die Leute merken, was los ist.“

Viele Menschen werden sterben

Die Mainstream-Medien tun so, als ob eine Mehrheit der Menschen für die Maßnahmen sind. Dies ist nach Aussage des Anwalts sicherlich nicht der Fall. Fast jeder, mit dem er in Deutschland spricht, weiß, dass z.B. ein Mundschutz nicht hilft und wird durch alternative Medien informiert. „Die alten Medien sterben aus.“

Sein Rat? Verbreiten Sie die Wahrheit und die Fakten so weit wie möglich und verschwenden Sie Ihre Energie nicht an Menschen, die sich unbedingt impfen lassen wollen. „Wir können nicht jeden retten. Viele Menschen werden sterben.“