Corona-Maßnahmen sollen teilweise um ein Jahr verlängert werden


Erschienen auf https://reitschuster.de/ am 24. Juni 2021


Immer auf das Kleingedruckte achten – das wird schon Schülern eingebläut. Und man kann das nicht nur als Warnung verstehen – sondern auch umgekehrt als Tipp. Zumindest liegt der Verdacht nahe, dass die Regierung bzw. das Parlament, das sie eigentlich kontrollieren sollte, aber in Deutschland 2021 mehr wie ihr williger Vollstrecker wirkt, über den Trick mit dem Kleingedruckten agieren. Genauer gesagt über die Nutzung einer Hintertür. So wie Vektorimpfstoffe die für die künftige Immunität wichtige Information der Krankheitserreger in einem fremden Gewand in den Organismus „schmuggeln“, will das Hohe Haus heute nach Auffassung von Kritikern eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen in einem falschen Gewand ins geltende Recht „schmuggeln“.
Genutzt wird dafür demnach ein Gesetzesentwurf zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts. Sein Titel: „Entwurf eines Gesetzes zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts.“ Kein Wort zum Thema „Infektionsschutzgesetz und Corona-Maßnahmen“. Den Entwurf hat bereits der parlamentarische Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz durchgewunken. So kommt er heute gegen 21.30 Uhr ins Plenum. Mit der Empfehlung, die Abgeordneten mögen ihn annehmen. Erst bei genauerem Ansehen stellt man fest: Es wurde einfach eine Passage zum Infektionsschutz angehängt, die gar nicht zur Überschrift passt. Und siehe da: Schön versteckt, zwar nicht im Kleingedruckten, aber unter „ferner liefen“ hinter allerlei Texten zur Finanzierung von Stiftungen, sollen die Abgeordneten quasi im Vorbeigehen – „en passant“, wie Schachspieler sagen würden, auch eine Neuregelung mit weit gehenden Konsequenzen abnicken: Corona-Maßnahmen sollen teilweise von der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ entkoppelt werden. Das bedeutet einen Eingriff ins Allerheiligste der Verfassung: die Grundrechte. Dezent versteckt.
Im Fokus stehen Beschränkungen bei der Einreise nach Deutschland: Demnach sollen die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes zu diesem Thema künftig auch dann ein Jahr lang gültig bleiben, wenn gar keine vom Bundestag festgestellte Notlage mehr vorliegt. Paragraph 36 des Infektionsschutzgesetzes, Absatz 8 und 10, sieht für „Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen oder eingereist sind und bei denen die Möglichkeit besteht, dass sie einem erhöhten Infektionsrisiko“ für das Coronavirus ausgesetzt waren, „Quarantänepflicht sowie die Übermittlung von personenbezogenen Daten an das Robert Koch-Institut“ vor. Dort steht auch, dass für die Einreise ein Impfzeugnis oder ein negativer Krankheits-Test verlangt werden kann.
Wie in dem Antrag geschickt die Sachgebiete vermischt werden, ist an den einleitenden Erläuterungen schön zu sehen. Da heißt es:
Durch den Gesetzentwurf soll das Stiftungszivilrecht künftig abschließend im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt werden. Neue Regelungen, insbesondere zum Namen, Sitz und Vermögen der Stiftung sowie zur Änderung der Stiftungssatzung und zur Zulegung und Zusammenlegung von Stiftungen, sollen geschaffen und viele schon bestehende Vorschriften geändert werden. Zahlreiche Streitfragen sollen hierdurch geklärt werden. Auch soll beim Bundesamt für Justiz ein zentrales Stiftungsregister mit Publizitätswirkung geführt werden.
Durch eine der im Ausschuss vorgenommenen Änderungen soll auch das Infektionsschutzgesetz dahingehend geändert werden, dass die Geltung einer Rechtsverordnung zur Regelung der Einreise aus Risikogebieten auf bis zu ein Jahr nach Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite verlängert werden kann.
Konkret heißt es in dem Entwurf:
Artikel 10
Einschränkung von Grundrechten
Durch Artikel 9 werden die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) eingeschränkt.
Verteidiger des Entwurfs werden nun einbringen, dass die entsprechenden Einschränkungen auch schon im aktuellen Infektionsschutzgesetz so nachzulesen sind, und es sich bei deren Erwähnung in der Änderung um eine Formalie handelt. Juristisch mag das zutreffen. Aber eben die Verlängerung der Frist bedeutet auch eine mögliche Verlängerung der massiven Einschränkung der Grundrechte. Und dass diese gegen 21:30 Uhr, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit im „Kleingedruckten“, kurz vor der Sommerpause erfolgen soll, erinnert eher an einen Taschenspieler-Trick zur weiteren Beschneidung von Grundrechten als an ein transparentes demokratisches Verfahren.

Zwischenfall im Schwarzen Meer

Die Fakten und Reaktionen auf die Verletzung der russischen Grenze durch den britischen Zerstörer

Die russische Nachrichtenagentur TASS hat die Fakten, die Standpunkte Russlands und Großbritanniens, sowie die Reaktionen auf die Aktion des britischen Zerstörers HMS Defender vor der Krim zusammengetragen.

von Anti-Spiegel 24. Juni 2021 18:19 Uhr

Die TASS hat die Fakten und Standpunkte Russlands und Großbritanniens zu dem brandgefährlichen Vorfall in den Küstengewässern der Krim in ihrer gewohnt trocken-sachlichen Art zusammengetragen und Thomas Röper die Zusammenfassung übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Was über den Vorfall mit dem britischen Zerstörer im Schwarzen Meer bekannt ist

Am 23. Juni meldete das russische Verteidigungsministerium, dass ein russisches Grenzpatrouillenschiff in der Nähe von Kap Fiolent Warnschüsse und ein Su-24M-Bomber einen Warnbombenangriff auf den Kurs des Zerstörers der britischen Marine HMS Defender durchgeführt hat. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums überquerte das Schiff die Staatsgrenze der Russischen Föderation im Schwarzen Meer.

Die Position Russlands

Der Zerstörer überquerte die russische Staatsgrenze um 11:52 Uhr Moskauer Zeit, sagte das russische Verteidigungsministerium. Das Ministerium betonte, dass das Schiff eine Warnung über den Einsatz von Waffen im Falle einer Verletzung der russischen Grenze erhalten, aber nicht darauf reagiert hat.

Um 12:06 Uhr und 12:08 Uhr führte das Grenzpatrouillenschiff Warnschüsse aus. Um 12:19 Uhr führte ein Su-24M-Flugzeug einen Warnbombenangriff durch.

Um 12:23 Uhr verließ die Defender die russischen Hoheitsgewässer.

Das russische Verteidigungsministerium betrachtet das Vorgehen des Zerstörers als grobe Verletzung des UN-Seerechtsübereinkommens und forderte die britische Seite auf, das Vorgehen der Schiffsbesatzung zu untersuchen.

Der britische Botschafter wurde in das russische Außenministerium einbestellt.

Die britische Antwort

Das britische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, dass der Zerstörer „eine friedliche Passage durch die ukrainischen Hoheitsgewässer in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht“ durchführte. Es hat auch bestritten, dass irgendwelche Bomben auf die Route des Defender abgeworfen worden seien.

Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte, dass sich der Zerstörer in einem international anerkannten Korridor bewegte und diesen um 11:45 Uhr verlassen habe.

Nach Angaben des Sprechers des britischen Premierministers Boris Johnson nahm der Zerstörer „die direkteste und international anerkannte Route zwischen der Ukraine und Georgien“. Er fügte hinzu, dass das Vereinigte Königreich die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht anerkennt.

Johnson glaubt auch nicht, dass das offizielle London über die Details des Vorfalls lügt.

Meinungen zu dem Vorfall

Der Kreml hält den Vorfall mit dem britischen Zerstörer für eine bewusste Provokation, Moskau hält das Vorgehen des Zerstörers Defender für inakzeptabel und unvereinbar mit dem Völkerrecht. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte, dass der russische Grenzschutz und die Streitkräfte eine ziemlich harte Haltung einnehmen werden, wenn jemand in Zukunft versucht, Provokationen wie den Vorfall im Schwarzen Meer zu inszenieren.

Der Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle, Konstantin Gawrilow, warnte die britische Seite, dass beim nächsten Mal, wenn eine solche Entscheidung getroffen würde, die Bombardierung gegen das Ziel und nicht auf dessen Kurs erfolgen würde.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte, dass Russland auf mögliche Provokationen mit Grenzverletzungen antworten würde.

Der Einsatz von Waffen in der Situation der Verletzung der russischen Staatsgrenze war aus völkerrechtlicher Sicht legitim, so der Leiter der Arbeitsgruppe für internationale Rechtsfragen bei der ständigen Vertretung der Krim beim russischen Präsidenten, Aleksandr Molochow.

Nach Meinung des angesehenen russischen Piloten, Generalmajor Wladimir Popow, könnte die Verletzung der russischen Grenze durch den Zerstörer zur Aufklärung oder Störung des Verteidigungsmanagementsystems erfolgt sein.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba nannte den Vorfall eine Manifestation der „aggressiven und provokativen Politik“ Russlands. In diesem Zusammenhang hält er es für notwendig, zu einer qualitativ neuen Zusammenarbeit mit der NATO im Schwarzen Meer überzugehen.

Der erste stellvertretende Sprecher des Staatsrats der Krim, Jefim Fiks, bezeichnete den Vorfall als Versuch, Russland „auf den Zahn“ zu fühlen. Seiner Meinung nach ist „die Zeit gekommen, sehr ernsthaft auf all diese Provokationen zu reagieren.“

Der Leiter des Komitees für interethnische Beziehungen des Staatsrates der Krim Jurij Hempel betonte seinerseits, dass das russische Militär angemessen auf die Aktionen des Zerstörers reagiert habe und die Bewohner der Krim nichts zu befürchten hätten, da kein unfreundliches Schiff in die Hoheitsgewässer des Landes eindringen würde.

Das Mitglied des Föderationsratsausschusses für Verfassungsgesetzgebung und Staatsaufbau und Senatorin von der Krim, Olga Kovitidi, glaubt, dass die Reaktion Russlands auf die Verletzung der Staatsgrenze gerechtfertigt und der Art der Provokation angemessen war.

Der Corona-Sommerzirkus

In ihrer Lockerungs-Euphorie nimmt die Bevölkerung kaum wahr, dass sie auch weiter am Nasenring durch die Manege geführt werden soll.

von Peter Frey, erschienen im RUBIKON, 16. Juni 2021

Einerseits beginnen hochrangige Politiker seit einigen Wochen zu lavieren. Dabei mögen sie wohl auch die Chancen ihrer Parteien für die Bundestagswahl im September des Jahres im Auge haben. Doch aus den Ministerien der Bundesregierung lügt man andererseits den Bürgern weiterhin schamlos die Hucke voll und versucht, diese an die neue Normalität zu gewöhnen. Fleißig wird weiter die Geschichte von den „rettenden Impfungen“ verbreitet — und dass alles ganz schnell wieder ganz schlimm werden könnte. Und wer transportiert das Ganze: die „Qualitätsmedien“.

Ja, selbst wenn man tief in das Narrativ vom tödlichen Virus verstrickt ist, müsste einem doch so langsam dämmern, dass hier nichts, aber auch gar nichts für eine sinnvolle Pandemiebekämpfung spricht. Es sei denn, man ist tief in die Angst vor Corona verstrickt oder in anderweitigen Abhängigkeiten gefangen, die sehr wohl ebenfalls Ängste einschließen können. In den Landesregierungen regt sich jedenfalls seit einiger Zeit zaghaft ein Aufbäumen. Den dort Verantwortlichen kann nicht entgehen, dass sie sich von der großen Mehrheit der Bevölkerung immer mehr entfernen. Was natürlich auch die weitere politische Laufbahn gefährdet. Oder kommen nun endlich auch Skrupel auf?

Von der Regierung in Nordrhein-Westfalen hörten wir kürzlich:

„In Nordrhein-Westfalen will die Landesregierung Berichten nachgehen, wonach Bewohner von Alten- und Pflegeheimen trotz eines vollständigen Corona-Impfschutzes in Quarantäne untergebracht werden. Er nehme solche Hinweise sehr ernst, sagte Gesundheitsminister Laumann der ‚Westdeutschen Allgemeinen Zeitung‘. Besuchsverbote in Alten- und Pflegeeinrichtungen dürften nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung der Landesregierung ausgesprochen werden“ (1).

Auch aus der Sächsischen Staatskanzlei, in den Monaten zuvor immer mehr zum Vorreiter Grundrechte einschränkender Maßnahmen avanciert, regte sich vorsichtiger Protest:

„Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat die bundesweit geltende Corona-Notbremse kritisiert. Es sei nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Man befinde sich in einer Spirale, die Politik und Bevölkerung auseinanderbringe. Kretschmer betonte: ‚Wir sollten daraus lernen, dass regionale Entscheidungen besser sind als das Eingreifen durch den Bund ‘“ (1i).

Der Bundespräsident höchst selbst lavierte:

„‚Wir haben erbittert gestritten — über Virus und Maskenpflicht, über Beschränkung und Lockerung, über Kita und Schule, über Impfstoffe und Impfreihenfolge‘ (…). Freundschaften seien zerbrochen, Familien entzweit, tiefe Risse gingen durch die Gesellschaft. Natürlich müsse dies aufgearbeitet werden. Die sozialen Folgen würden nicht einfach so wieder verschwinden‘, betonte Steinmeier“ (1ii).

Verordnete „neue Normalität“ und Geschichtsfälschung

Das kann eine bestimmte, wohl mindestens zum Teil selbst von anderen Akteuren abhängige Kaste aus den Spitzen der Bundesregierung so nicht stehen lassen und daher werden umgehend Bedenken aus den öffentlich-rechtlichen Propagandarohren auf das Volk losgelassen. Eine wüste Mischung aus fiktiven Geschichten (Corona-Lage), Angsttriggern ohne rationale Grundlage („kein Anlass zur Entwarnung für den Sommer“), glatten Lügen („fallende Neuinfektionszahlen“) und unterschwellig verkauften, jedoch nie bewiesenen Behauptungen eines Erfolges der „laufenden Impfkampagne“ überrollt ungebrochen die Medienkonsumenten. Das — Fake News direkt von der Bundesregierung (a1) — liest sich dann beispielhaft so:

„Die Bundesregierung sieht trotz der Entspannung der Corona-Lage noch keinen Anlass zur Entwarnung für den Sommer. Die täglich fallenden Neuinfektionszahlen und die mit großem Schwung laufende Impfkampagne könnten zuversichtlich machen, aber nicht voreilig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin“ (2).

Fällt dem Leser da etwas auf? Die einzige Sachinformation ist falsch: „täglich fallende Neuinfektionszahlen“. Der Rest stellt eine reine, unbewiesene, aber emotionale Meinungsäußerung dar. So etwas firmiert dann bei öffentlich-rechtlichen Sendern als Nachrichten; Nachrichten als sich emotional nach etwas richten.

Hierzu noch ein weiterer Gipfel der Frechheit seitens des Regierungssprechers, der uns allen Ernstes den Sommer des vergangenen Jahres als Normalität verkaufen will.

Aber darum geht es eben auch der politischen Spitze in diesem Land: den Menschen ein Leben mit Bevormundungen, Grundrechtseinschränkungen und Maßregelungen als „neue Normalität“ zu verkaufen. Wer eignet sich besser zum Hofdiener, als der Medienapparat der ARD. Dieser Sender ist nicht erst seit Corona außergewöhnlich gut darin, die Haltung der Regierung unreflektiert bis dienerisch wiederzugeben.

„Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen“ (2i).

Was Steffen Seibert — Sprecher der Bundesregierung und zuvor selbst bei den Öffentlich-Rechtlichen beschäftigt — da von sich gab, ist nicht nur eine Frechheit, es ist auch eine dreiste Lüge. Ich weiß ja nicht, wie Sie es sehen, liebe Leser. Aber an einen „entspannten Sommer“ 2020 kann ich mich nicht erinnern.

Operative Weiterführung der Plandemie in Deutschland

Aber erinnern Sie sich? Das alles hatten wir doch bereits einmal, und zwar vor genau einem Jahr. Da Propaganda nicht gerade durch Kreativität, sondern eher durch Masse, durch das dumpfe, beständige Wiederholen gleicher, auf Angsttriggern beruhender Konzepte wie auch Indoktrinationen glänzt, können wir uns also auf bestimmte Geschehnisse des anstehenden Sommers gut einstellen.

In der Medienberichterstattung werden Inzidenzzahlen mehr in den Hintergrund, das aufgeregte Melden neuer „Corona-Hotspots“ dafür umso mehr in den Vordergrund rücken. Denn irgendwie müssen die für Deutschland verantwortlichen Manager der hausgemachten Pandemie ja über den Sommer kommen. Das Thema darf nicht vollständig verschwinden, die Glaubwürdigkeit ist eh stark beschädigt. Die ARD-Tagesschau wird dazu ihren Beitrag zur Verkündung der herrschenden Meinung ein weiteres Mal leisten.

„Corona-Hotspots“ waren die Vorreiter der mit der „Coronakrise“ anlaufenden Desinformations- und Manipulationswelle, mit der man die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte. Es wurde mit den gleichen Behauptungen wie auch heute hausieren gegangen (3). Da flächendeckend wohl nicht genug „Positive“ mittels PCR-Test vermeldet werden können, muss man auf punktuelle „Ausbrüche“ verweisen. Das wird natürlich trotzdem schwierig, weil man parallel dazu die Segnungen der „Corona-Impfungen“ verkauft hat und die „Geimpften“ möglicherweise weiteren Tests ablehnend gegenüber stehen.

Schlachthöfe gingen auch gut im Sommer 2020, um „Ausbrüche“ festzustellen. So besuchten die „Hygieniker“ der Gesundheitsämter Tönnies-Schlachthöfe, um massenweise PCR-Positive umgehend als Zahlen an die Politik zu vermelden und die Betroffenen in deren Unterkünften einzusperren. Wochenlang konnte man so die Corona-Berichterstattung in den Massenmedien mit dem Thema „Neuinfektionen“ ausfüllen. Wer skeptisch genug ist, könnte glatt einen Deal mit der Konzernleitung von Tönnies vermuten (4 bis 6).

Von „Ausbrüchen“ zu reden, gehörte zu den propagandistischen Meisterleistungen der Corona-Manager. Weil doch die „Infektionsausbrüche“ immer erst dann auftraten, wenn man begann, in großer Zahl Menschen auf ein Irgendetwas zu testen, jedenfalls nicht auf das Coronavirus!

Überall dort, wo Menschen in großer Zahl relativ eng zusammenleben, sind die Bedingungen ausgezeichnet, um „Ausbrüche“ zu ermitteln, indem dort Testteams, am besten unangemeldet einrücken und massenhaft wie faktisch auch zwanghaft die Menschen auf bedeutungslose Genschnipsel testen.

Flüchtlingsunterkünfte wurden daher im Sommer 2020 erste Wahl (7 bis 9). Schauen wir doch mal, ob wir in diesem Sommer ähnliches erleben.

Spalten und somit die Menschen gegeneinander aufzustellen, war schon immer ein probates Mittel zum Machterhalt. Also wird man auch im Jahre 2021 das versuchen, was ein Jahr zuvor durchaus funktionierte: Spätestens ab dem Frühherbst werden Familienfeiern, Hochzeiten und ähnliche private Veranstaltungen, bei denen sich Menschen als soziale Gemeinschaften zusammenfinden, um zu feiern oder auch zu trauern, als Testziele auserkoren (10 bis 12).

Nur ein einziger „Positiver“ — Sie wissen schon, positiv getestet auf etwas, was kein Coronavirus ist — wird den ganzen Zirkus an Grundrechtseinschränkungen für die betroffene soziale Gemeinschaft nach sich ziehen. Damit wird zudem konsequent die Disziplinierung der Bevölkerung vorangetrieben, sich an „die Regeln“ antisozialer Distanzierung zu halten.

Doch vor allem wird es erneut die Schwächsten treffen, jene Menschen, die sich nicht wehren können. Man hat im vergangenen Winter in Deutschland quasi alle Menschen in Pflegeheimen gentherapeutisch behandelt, also mit mRNA, künstlich hergestelltem Genmaterial gespritzt. Wenn es die Meinungshoheit fertigbringt, den Leuten einzureden, dass diese Therapie — in der Regel fälschlicherweise Impfung genannt — leider, leider, leider nur ein halbes Jahr wirksam ist, könnte man diese Nummer erneut durchziehen.

Wir könnten also erleben, dass man ab dem Spätsommer, unter dem Vorwand die Alten schützen zu müssen, wieder zunehmend in Kliniken und Pflegeheimen testen wird, um „Infektionsausbrüche“ zu ermitteln. Schließlich ist ein respektabler Teil von Bewohnern dieser Einrichtungen ab Februar komplett gentherapiert worden. Ein halbes Jahr ist dann bereits vorüber und man stellt mit gespieltem Erschrecken fest, dass die „Impfstoffe“ nicht mehr schützen würden. Dazu zwingt man die dort lebenden Menschen, einschließlich Pflegepersonal, erneut in Quarantäne und zu widersinnigen „Hygiene-Maßnahmen“. Das alles verbunden mit der „rettenden Perspektive“, sich erneut spritzen zu lassen.

Ja, und dann wird man natürlich auf dem Thema „Mutanten“ herum kauen — lange, intensiv, primitiv, impertinent. Der für genau solche Geschichtchen von der Gates-Stiftung mit Milliönchen bedachte Spiegel fühlt sich dieser Aufgabe in herausragender Weise verpflichtet. Wenn die „Menschen unvorsichtig“ würden — heißt, ein normales, nicht von Ängsten gesteuertes Leben führen würden —, „könnten die Infektionszahlen hochschnellen“. Der psychisch wohl in argen Nöten steckende „Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach darf dabei erneut seine substanzlosen, paranoiden Zukunftsbilder im „Qualitätsblatt“ auswalzen (13, 14).

Ich kenne keine Infektionszahlen. Ich kenne lediglich PCR-Testpositivzahlen auf rudimentären Genschnipseln. Neue „Mutanten“ sind jene von Genschnipseln, jene des S-Proteins, an dem seit Jahrzehnten intensiv geforscht wird (15). Diese Proteine sind das tatsächliche Futter für „neue Impfstoffe“, da ja die „alten Impfstoffe“ leider nicht mehr wirken würden.

„Die rasante Ausbreitung der Variante B.1.617.2 (in Großbritannien) bereitet Experten dennoch Sorgen. (…) Großbritannien und die WHO stuften die Variante vor einigen Wochen als besorgniserregend ein. Was B.1.617 potenziell gefährlich macht, ist ein Mix aus zwei Mutationen, ‚E484Q‘ und ‚L452R‘. Sie ist deshalb auch als ‚Doppelmutante‘ bekannt, weist aber noch deutlich mehr Genveränderungen auf. Was genau diese Mutationen bewirken, können Forschende noch nicht genau sagen“ (16) … bla, bla, bla …

Aber gefährlich müssen „die Mutanten“ (ein Unwort) auf jeden Fall sein, denn das Geschäft läuft doch gerade so blendend. Da muss neues Ungemach herbei gezaubert werden. Kein Problem, dafür gibt es schließlich die Qualitätspresse (Hervorhebung durch Autor):

„Geimpfte und Genesene sind normalerweise vor einer erneuten Infektion mit dem Coronavirus gewappnet, weil ihr Immunsystem den Erreger bereits kennt und ihn gezielt ausschalten kann. Die nun aufgetretenen Mutationen verändern das Virus jedoch so, dass es der Immunabwehr womöglich entkommen kann. Solche Genveränderungen werden auch Fluchtmutationen genannt. Im schlimmsten Fall könnten durch sie auch Geimpfte und Genesene erneut schwer erkranken. Die Pandemie würde von vorn beginnen“ (16i).

Wie nur ist jenen zu helfen, die einen solchen Mist noch immer glauben und deshalb bereit sind, auch weiterhin — möglicherweise für ihr Restleben — ein Leben in Gängelung und Unfreiheit in Kauf zu nehmen? Ein einziger Satz in diesem Propagandaartikel des Spiegel entlarvt die ganze Inszenierung:

„Laut der britischen Behörde für gesundheitliche Sicherheit (UKHSA) könnte auch vermehrtes Testen ein Grund für den Anstieg der Infektionszahlen sein“ (16ii).

Ach nein, ja wirklich?

Lesen Sie bitte genau, was da für ein Blödsinn steht, unreflektiert abgedruckt durch den Spiegel. Genauer hingeschaut, steckt hinter dem Blödsinn ein Freudscher Versprecher. Denn da es ja wohl jedem kurz nachdenkenden Menschen eingehen sollte, dass Infektionszahlen nicht durch Testen ansteigen, sondern durch Testen möglicherweise ermittelt werden könnten (was nicht der Fall ist), wird das Narrativ sichtbar. Mit dem Testen werden fiktive Infektionszahlen produziert!

Wie hoch die tatsächliche Rate an dem „neuartigen Virus“ „Infizierter“ in Deutschland ist, weiß kein Mensch. Danach wurde ja auch, vom Ausrufen der Pandemie an, durch die Verantwortlichen des der Bundesregierung unterstehenden Robert Koch-Instituts (RKI) ganz bewusst nicht geforscht. Weder existieren die dafür erforderlichen Methoden des Testes, noch die des statistischen Erfassens.

Ja aber warum denn nur? Die Antwort ist schlicht: Es soll nicht enden, wie ich es schon mehrfach betonte und so lesen wir (Hervorhebung durch Autor):

„Bisher hält die britische Regierung dennoch an ihrem Vorhaben fest, alle Coronamaßnahmen am 21. Juni aufzuheben. Allerdings soll der Schritt zuvor erneut geprüft werden. Wissenschaftler und Regierungsmitglieder hatten zuletzt eingeräumt, dass wegen der Variante der Zeitplan nach hinten geschoben werden könnte“ (16iii).

Diese „alten Impfstoffe“ haben allerdings auch so nicht gewirkt, niemals nachweislich gewirkt im Sinne einer ausgewogenen Prävention vor Erkrankung an einem angeblich „tödlichen Virus“, den komischerweise nie ein Mensch gesehen hat und auf den auch nie getestet wurde! Nicht wenige Zeitgenossen glauben freilich eben das.

Mitmachen bei der Plandemie oder aussteigen?

Zugegeben, so einfach ist diese Frage nicht zu beantworten, denn es gibt nicht die eine Antwort, sondern eine Fülle von Herausforderungen in unserem Alltag, und mit deren Umgang ergeben sich die Antworten.

Was kann man nun tun, um das aktuelle Plandemie-Szenario wenigstens nicht aktiv mit zu befeuern? Aus Sicht des Autors ist die Testvermeidung eine dieser Möglichkeiten.

Keine der bekannten Testmethoden kann — in der Art und Weise wie diese bislang verwendet werden — Viren, Infektionen oder gar Krankheiten nachweisen. So sind sie aus medizinischer Sicht ohne jede Bedeutung. Es ist doch inzwischen mehr als offensichtlich, dass diese Tests politisches Werkzeug sind und die Maßnahmen, die auf den Testergebnissen fußen, ebenso politischen und eben nicht medizinischen Zwecken dienen.

Außerdem: Die Masken sind nach wie vor von überragender Bedeutung für die Weiterführung der Plandemie. Solange diese brav von den Menschen getragen werden, solange wird man auch das psychologische Moment ausnutzen, das in uns ein Gemisch von diffuser Angst und Gehorsam erzeugt. Das Folgende kann man beim RKI nachlesen und wenn Sie aufmerksam genug sind, erkennen Sie, dass es einer Offenbarung gleichkommt (Hervorhebungen durch Autor):

„Verschiedene Studien legen den Nutzen von Masken nahe, da sie zur verminderten Aufnahme und Abgabe von infektiösen Tröpfchen über die Atemwege führen und so vor allem auch Übertragungen durch präsymptomatische SARS-CoV-2-TrägerInnen reduzieren können“ (17).

„Nahelegen“ und „können“ bezeugen die Scharlatanerie der Behörde. Wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse, welche auch noch die Drangsalierung einer ganzen Bevölkerung rechtfertigen sollen, sähen anders aus. Das RKI, auf dessen Empfehlungen sich ja schließlich die Regierung beruft, legt dazu zwar acht Quellen bei (14i), kann aber mit diesen nicht eine einzige Studie vorlegen, in der abgewogen und wissenschaftlich begründet ein medizinischer Nutzen von Mund-Nase-Bedeckungen im Alltag nachgewiesen wird.

Den Leuten Masken aufzuzwingen, ist also ohne jede seriöse, medizinische Grundlage. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, wie er mit dieser, an ihm versuchten Disziplinierungsmaßnahme umgeht. Eines ist Fakt: Ohne Mut wird man sich der Disziplinierung kaum entziehen können.

Obiger Text befasste sich vor allem mit dem operativen Vorgehen innerhalb der derzeit laufenden strategischen Operation, die als zielgerichtet herbeigeführter „Krieg gegen das Virus“ bezeichnet werden kann. Doch schließt das nicht aus, dass wir mit neuen strategischen Operationen aus den Häusern der Eliten konfrontiert werden. Neue Bedrohungen werden bereits in deren Hirnen konstruiert und das Durchexerzieren derselben steht unmittelbar bevor.

Ganz so wie bei beim Corona-Krieg, dem die Strategieübung „Event 201“ vorausging (18), planen die „Weltverbesserer“ aus dem Dunstkreis des Weltwirtschaftsforums (WEF) von Davos für den 9. Juli des Jahres die Übung „Cyber Polygon“, in welcher Angriffe auf digitale Infrastruktur simuliert werden (19, 20).

Zwischen dem „Event 201“ und dem „Ausbruch der Pandemie“ lagen gerade einmal zwei Monate. Wir können davon ausgehen, dass auch das derzeit konstruierte und mit „Cyber Polygon“ simulierte Problem zur gegebenen Zeit wie eine schicksalhafte Katastrophe über uns hereinbrechen wird, um uns alle zusammenzuschweißen, wenn es darum geht, diesen angeblichen, neuerlichen Angriff auf uns alle, abzuwehren (21). Ja, und dann gibt es schließlich noch die „Klimakatastrophe“ …

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Artikel erschien am 12. Juni 2021 unter dem Titel „Corona-Sommerzirkus 2.0 auf Peds Ansichten und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.


Quellen und Anmerkungen:

(a1) Beweisumkehr akzeptiert der Herausgeber dieses Blogs nicht. Der Bundesregierung unterstelle ich im speziellen Fall Fake News bei bis heute nicht wissenschaftlich begründeten, ermittelten beziehungsweise nachgewiesenen „Infektionszahlen“. Sie ist für die Erfassung direkt verantwortlich zu machen. Sie beauftragt und steuert ihre „Infektionsbehörde“, das RKI.
(1 bis 1ii) 16. Mai 2021; DLF; Newsblog zum Coronavirus; https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-zum-coronavirus-debatte-um-aufhebung-der.2852.de.html?dram:article_id=472514
(2, 2i) 17. Mai 2021; ARD-Tagesschau; Regierung zur Coronalage: „Keine Entwarnung für den Sommer“; https://www.tagesschau.de/inland/rki-corona-153.html
(3) 25. August 2020; WDR; Corona-Hotspot Gangelt: Ein halbes Jahr danach; https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/corona-pandemie-ausbruch-gangelt-100.html
(4) 18. Juni 2020; ARD-Tagesschau; Carsten Schabosky; Tönnies: Der Schlachthof wird zum Politikum; https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-schlachtbetriebe-toennies-101.html
(5) 23. Juli 2020; FAZ, dpa; 2119 Corona-Fälle wegen Ausbruch bei Tönnies; https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/2119-corona-faelle-wegen-ausbruch-bei-toennies-16872749.html
(6) 5. Oktober 2020; Zeit, Reuters, fo; Erneut 81 Corona-Fälle in Tönnies-Schlachthof; FAZ, dpa; https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-10/toennies-fleischindustrie-coronavirus-soegel-ausbruch-schlachthof
(7) 17. Mai 2020; ZDF; 70 Corona-Fälle in Flüchtlingsheim; https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-faelle-fluechtlingsheim-augustin-102.html
(8) 20. Mai 2020; FAZ; Jochen Remmert, Marie Lisa Kehler; Dutzende Corona-Fälle in Mainzer und Frankfurter Flüchtlingsheimen; https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/viele-corona-faelle-in-fluechtlingsheimen-in-mainz-und-frankfurt-16778651.html
(9) 10. September 2020; Donaukurier, dpa; Corona-Fälle in zwei Flüchtlingsheimen in Augsburg; https://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Covid-19-Corona-Faelle-in-zwei-Fluechtlingsheimen-in-Augsburg;art155371,4684551
(10) 29. September 2020; Merkur; Martina Lippl, Jennifer Lanzinger; Riesiger Ausbruch bei privater Feier — 900 Menschen in Quarantäne; https://www.merkur.de/welt/corona-deutschland-bielefeld-zahlen-aktuell-rki-familienfeier-hamm-nrw-maskenpflicht-news-merkel-zr-90053038.html
(11) 25. September 2020; n-tv, dpa; Spreader-Event in Bielefeld: 20 Corona-Fälle nach Familienfeier; https://www.n-tv.de/panorama/20-Corona-Faelle-nach-Familienfeier-article22060407.html
(12) 8. Oktober 2020; BR24; Sechs positive Corona-Fälle nach Familienfeier in Oberfranken; https://www.br.de/nachrichten/bayern/sechs-positive-corona-faelle-nach-familienfeier-in-oberfranken,SCoXrkY; Anmerkung des Autors zum Titel der Nachricht: Was ist ein „positiver Corona-Fall“?
(13) 14. Mai 2020; Der Spiegel; Fragen und Antworten zur Förderung durch die Gates-Stiftung; https://www.spiegel.de/backstage/fragen-und-antworten-zur-foerderung-durch-die-bill-and-melinda-gates-stiftung-a-dac661f6-210a-4616-b2d2-88917210fed4
(14) 5. Juni 2021; Der Spiegel; Delta-Mutante setzt sich laut Intensivmedizinern durch; https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-delta-mutante-setzt-sich-laut-intensivmedizinern-durch-a-ea01dd71-45ef-479a-872d-3456e0cb03c0?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
(15) Mai 2008; National Center for Biotechnology Information; Yuxiang Wei, Changmei Yang, Baojun Wei und weitere; RNase-resistant Virus-Like Particles Containing Long Chimeric RNA Sequences Produced by Two-Plasmid Coexpression System; https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18305135/; ausführlich: 16.02.2008; https://jcm.asm.org/content/46/5/1734
(16 bis 16iii) 28. Mai 2021; Spiegel Wissenschaft; Infektionszahlen in Großbritannien steigen wieder; https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-mutante-aus-indien-infektionszahlen-in-grossbritannien-steigen-wieder-a-fa798fcd-58a2-43b5-b716-5155c7e44dd5?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
(17, 17i) 3. Juni 2021; RKI; Epidemiologisches Bulletin 22; Präferenz bei der Maskenwahl, Tragepraxis und häufige Anwendungsfehler während der Covid-19-Pandemie im Sommer 2020; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/22_21.pdf?__blob=publicationFile; Seite 3.
(18) 21. April 2021; Deutscher Bundestag; Drucksache 18/763; Kleine Anfrage von Abgeordneten der AfD; https://dserver.bundestag.de/btd/19/187/1918763.pdf; Seite 2.
(19) WEF, Cyber Polygon; https://www.weforum.org/projects/cyber-polygon; abgerufen: 8. Juni 2021.
(20) Cyber Polygon, geplante Simulation am 9. Juli 2021; https://cyberpolygon.com/; abgerufen: 8. Juni 2021.
(21) 3. Juni 2021; The Blog Cat; Brandon Smith; Cyber Polygon: Wird das nächste Kriegsspiel der Globalisten zu einer weiteren willkommenen Katastrophe führen?; https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/cyber-polygon-03-06-2021/

Das Wunder von Lima

Überraschend siegte bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen der sozialistische Kandidat — gegen das Estblishment des Landes und massive US-Interessen.

von Rubikons Weltredaktion

Es ist möglich, in Lateinamerika gegen eine eingesessene Herrscherdynastie und gegen die USA eine Wahl zu gewinnen. Bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen scheint alles auf einen Sieg des linken Kandidaten Pedro Castillo hinauszulaufen. Castillos Sieg ist nicht nur deshalb bemerkenswert, weil er ein sozial denkender Lehrer und Sohn einer analphabetischen Bauernfamilie ist; seine Gegenkandidatin Keiko Fujimori hat auch weitaus mehr Geld in den Wahlkampf gesteckt als er. Mehr noch: Es gab auch eine gnadenlose Propagandaoffensive gegen ihn — so berichten es Medea Benjamin und Leonardo Flores von CodePink.

Medea Benjamin und Leonardo Flores

Der Landlehrer Pedro Castillo ist bereit, ein neues Kapitel in Perus Geschichte zu schreiben

Außenpolitisch wird Castillos Sieg einen schweren Schlag für die US-Interessen in der Region und einen wichtigen Schritt zur Reaktivierung der lateinamerikanischen Integration bedeuten.

Mit seinem breitkrempigen Bauernhut und dem überdimensionalen Lehrerstift in der Hand ist Pedro Castillo durchs Land gereist, um die Wähler aufzufordern, sich einem Aufruf anzuschließen, der während der verheerenden Pandemie besonders dringlich ist: „No más pobres en un país rico“ — Keine armen Menschen mehr in einem reichen Land.

In einer spannungsgeladenen Wahl mit einem riesigen Stadt-Land- und Klassengefälle sieht es so aus, als sollte der Landlehrer, Farmer und Gewerkschaftsführer Geschichte schreiben, indem er die mächtige rechtsextreme Kandidatin Keiko Fujimori, Spross der politischen „Fujimori-Dynastie“ des Landes, mit weniger als einem Prozent besiegt.

Fujimori zweifelt das Wahlergebnis an und spricht von weitverbreitetem Wahlbetrug. Ihr Wahlkampfteam konnte nur Beweise vereinzelter Unregelmäßigkeiten vorlegen, und bis jetzt gibt es nichts, was auf eine manipulierte Wahl hindeutet. Allerdings kann sie einige Stimmen anfechten, um das endgültigen Ergebnis zu verzögern, und ähnlich wie in den USA wird auch ein Betrugsvorwurf des unterlegenen Kandidaten für Unsicherheit sorgen und die Spannungen im Land erhöhen.

Castillos Sieg ist nicht nur deshalb bemerkenswert, dass er ein linker Lehrer und Sohn analphabetischer Bauern ist und seine Gegnerin Fujimori bei Weitem mehr Geld in den Wahlkampf gesteckt hat als er, sondern weil es eine gnadenlose, an historische Ängste von Perus Mittelklasse und Eliten anknüpfende Propagandaoffensive gegen ihn gab. Es war ähnlich wie kürzlich bei dem progressiven Kandidaten Andrés Arauz, der die Präsidentschaftswahlen in Ecuador knapp verlor, aber noch intensiver.

Der Grupo El Comercio, ein Medienimperium, der 80 Prozent von Perus Zeitungen kontrolliert, führte die Angriffe auf Castillo an. Sie bezichtigten ihn, ein Terrorist mit Verbindungen zum „Leuchtenden Pfad“ zu sein — einer Guerillaorganisation, deren Konflikt mit dem Staat zwischen 1980 bis 2002 zu Zehntausenden Toten geführt und die Bevölkerung traumatisiert hat.

Doch Castillos Verbindung zum Leuchtenden Pfad ist sehr fadenscheinig: Als einer der Führer der Bildungsgewerkschaft Sutep soll Castillo gute Beziehungen zur Bewegung für Amnestie und Grundrechte Movadef gepflegt haben, einer Gruppe, die angeblich der politische Flügel des Leuchtenden Pfades war. In Wirklichkeit war Castillo selbst ein Rondero, als der Aufstand seinen Höhepunkt erreichte. Ronderos waren bäuerliche Selbstverteidigungsgruppen, die ihre Dörfer vor der Guerilla schützten und auch heute noch für Sicherheit vor Gewalt und Kriminalität sorgen.

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Der Wahlzettel für die Stichwahl (Cheep, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons).

Zwei Wochen vor den Wahlen, am 23. Mai, wurden in der ländlichen Stadt San Miguel del Ene 18 Menschen massakriert. Die Regierung machte sofort die Überreste des Leuchtenden Pfades, die in den Drogenhandel verwickelt sind, verantwortlich, obwohl sich bis jetzt keine Gruppe zu dem Anschlag bekannt hat. Die Medien brachten den Angriff mit Castillo und seinem Wahlkampfteam in Verbindung und schürten Ängste vor weiterer Gewalt, sollte er die Präsidentschaft gewinnen. Castillo verurteile den Angriff und erinnerte daran, dass es im Vorfeld der Wahlen 2011 und 2016 zu ähnlichen Massakern gekommen war. Fujimori ihrerseits legte nahe, dass eine Verbindung Castillos zu den Morden bestehe.

An der Wirtschaftsfront wurde Castillo bezichtigt, ein Kommunist zu sein, der Schlüsselindustrien verstaatlichen wolle und der Peru in eine „grausame Diktatur“ wie Venezuela verwandeln würde. Werbeplakate entlang Limas Hauptverkehrsader fragten die Bevölkerung: „Würden Sie gern in Kuba oder Venezuela leben?“ mit Bezug auf einen Sieg von Castillo.

Zeitungen brachten Castillos Wahlkampf mit der Entwertung der peruanischen Währung in Zusammenhang und warnten, dass ein Sieg Castillos vor allem die Einkommensschwachen am meisten treffen würde, weil Unternehmen schließen oder ins Ausland abwandern würden. Immer und immer wieder musste Castillos Team klarstellen, dass er kein Kommunist sei und nicht vorhabe, Industrien zu verstaatlichen, sondern vielmehr die Verträge mit den Multis neu auszuhandeln, sodass ein größerer Teil der Gewinne den lokalen Gemeinden bleibt.

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Peruanische Zeitung, die Angst vor Castillos Einfluss auf die Währung verbreitet (Marco Teruggi, @Marco_Teruggi).

Gleichzeitig wurde Fujimori von den Medien während des Wahlkampfes mit Samthandschuhen angefasst. So behauptete beispielsweise die oben abgebildete Zeitung, dass „Keiko Arbeit, Essen, Gesundheit und eine sofortige Reaktivierung der Wirtschaft garantiert“.

Ihre Vergangenheit als First Lady während der brutalen Herrschaft ihres Vaters Alberto Fujimori wird von den Konzernmedien weitgehend ausgeblendet. So kann sie weiter behaupten, dass „der Fujimorismo den Terrorismus besiegt hat“, ohne auf die Schrecken angesprochen zu werden, die der Fujimorismo in Peru angerichtet hat, darunter die Zwangssterilisation von mehr als 270.000 Frauen und 22.000 Männern (1), für die ihr Vater vor Gericht steht. Zurzeit sitzt er wegen anderer Menschenrechtsverletzungen und Korruption im Gefängnis, doch Keiko hat versprochen, ihn im Falle ihres Sieges freizulassen.

Ebenso verschweigen die Medien die Tatsache, dass Keikos seit vorigem Jahr gegen Kaution auf freiem Fuß ist, da gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche läuft — ohne präsidiale Immunität wird sie wahrscheinlich im Gefängnis landen.

Die internationalen Medien unterschieden sich nicht in der unausgewogenen Berichterstattung über Castillo und Fujimori. So warnte zum Beispiel Bloomberg, dass „die Eliten zittern“ beim Gedanken an Castillo als Präsident und die Financial Times titelte: „Perus Elite in Panik bei der Aussicht auf einen Sieg der Linksextremen bei den Präsidentschaftswahlen.“

Perus Wirtschaft ist in den vergangenen 20 Jahren eindrucksvoll gewachsen, aber dieses Wachstum hat nicht „alle Boote angehoben“ (2). Millionen von Peruanern in ländlichen Gebieten wurden vom Staat im Stich gelassen. Hinzu kommt, dass Peru, ähnlich wie viele Nachbarländer — so zum Beispiel Kolumbien, Chile und Ecuador —, zu wenig in das Gesundheitswesen, die Bildung und andere Sozialprogramme investiert hat. Das Gesundheitssystem wurde derart geschwächt, dass Peru nun bei den Pro-Kopf-Covid-19-Todesfällen die ganze Welt anführt.

Zusätzlich zu dem Gesundheitsdesaster haben die Peruaner viele politische Turbulenzen erlebt, die durch eine außergewöhnliche Anzahl von Korruptionsfällen auf höchster Ebene und vier Präsidenten in drei Jahren gekennzeichnet sind. Fünf der letzten sieben Präsidenten waren mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Im Jahr 2020 wurde Präsident Martin Vizcarra ebenfalls der Korruption beschuldigt, angeklagt, abgesetzt und durch Manuel Merino ersetzt. Doch dieses Manöver wurde als parlamentarischer Putsch angeprangert, was zu mehrtägigen massiven Straßenprotesten führte. Nur fünf Tage nach seinem Amtsantritt trat Merino zurück und wurde durch den derzeitigen Präsidenten Francisco Sagasti ersetzt.

Eines von Castillos wichtigsten Wahlversprechen ist die Einberufung eines Verfassungsreferendums, um das Volk entscheiden zu lassen, ob es eine neue Verfassung will oder die aktuelle, die 1993 unter dem Regime von Alberto Fujimori entstand und den Neoliberalismus in ihrem Rahmen verankert, beibehalten möchte (3).

„Die aktuelle Verfassung priorisiert private Interessen über öffentliche Interessen, Profit über Leben und Würde“, steht in seinem Regierungsplan. Castillo schlägt vor, dass eine neue Verfassung Folgendes beinhaltet: Anerkennung und Garantien für das Recht auf Gesundheit, Bildung, Nahrung, Wohnung und Internetzugang; Anerkennung der Indigenen und der kulturellen Vielfalt Perus; Anerkennung der Rechte der Natur; Neugestaltung des Staates mit Fokus auf Transparenz und Bürgerbeteiligung und eine Schlüsselrolle für den Staat in der strategischen Planung, um das Primat des öffentlichen Interesses sicherzustellen.

Außenpolitisch bedeutet Castillos Sieg einen schweren Schlag gegen die US-Interessen in der Region und einen wichtigen Schritt zur Reaktivierung der lateinamerikanischen Integration.

Er hat versprochen, Peru aus der Lima-Gruppe zurückzuziehen, einem Zweckbündnis von Ländern, die sich für einen Regimewechsel in Venezuela einsetzen.

Darüber hinaus hat seine Partei „Peru Libre“ den Ausschluss von USAID (4) und die Schließung der US-Militärbasen im Land gefordert. Castillo hat seine Unterstützung für ein Gegengewicht zur OAS (5) bekräftigt und will sowohl die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) als auch die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) stärken. Sein Wahlsieg ist auch ein gutes Omen für die Linke in Chile, Kolumbien und Brasilien, wo in den nächsten eineinhalb Jahren jeweils Präsidentschaftswahlen anstehen.

Castillo steht vor einer gewaltigen Aufgabe mit einem feindlichen Kongress, einer feindlichen Klasse von Geschäftsleuten, einer feindlichen Presse und höchstwahrscheinlich einer feindlichen Biden-Administration. Die Unterstützung durch Millionen wütender und mobilisierter Peruaner, die Veränderungen fordern, wird zusammen mit internationaler Solidarität der Schlüssel zur Erfüllung seines Wahlversprechens sein, den Bedürfnissen der ärmsten und vernachlässigtesten Teile der peruanischen Gesellschaft zu ihrem Recht zu verhelfen.


Medea Benjamin, Mitgründerin der Menschenrechtsgruppe Global Exchange und Mitgründerin von CodePink — Frauen für den Frieden, ist seit mehr als 40 Jahren eine Verfechterin der sozialen Gerechtigkeit. Als „eine der profiliertesten Anführerinnen der Friedensbewegung“ war sie eine von 1.000 normierten Frauen aus 140 Ländern, um den Friedensnobelpreis stellvertretend für die Millionen von Frauen zu erhalten, die weltweit die unverzichtbare Arbeit für den Frieden leisten. Als Autorin veröffentlichte sie mehrere Bücher, darunter: „Inside Iran“ und „Drone Warfare: Killing by Remote Control“.

Leonardo Flores ist Koordinator der Lateinamerika-Kampagne von CodePink. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Philosophie von der University of Maryland und er brach ein Master-Programm an der University of Maryland School of Public Policy ab, um als Analyst für die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela zu arbeiten. Leonardo wurde in Venezuela geboren und unterhält enge Verbindungen zu sozialen Bewegungen, die das Land in den letzten zwanzig Jahren verändert haben.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien am 8. Juni 2021 unter dem Titel „Rural Teacher Pedro Castillo Poised to Write a New Chapter in Peru’s History bei Common Dreams. Er wurde von Christoph Hohmann aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzerteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratteam lektoriert.

Keine Rechtsgrundlage mehr für Covid-Maßnahmen

In einem Interview fasst der stellvertretende Vorsitzende der FDP und Vize-Präsident des Deutschen Bundestages zusammen, warum es gemäß dem „Infektionsschutzgesetz“ keine rechtliche Grundlage für die Aufrechterhaltung der Grundrechtseinschränkungen mehr gibt und diese sofort beendet werden müssen.

Doch die Bundesregierung und insbesondere Gesundheits-Minister Jens Spahn denken bis jetzt nicht daran.

Anthony Fauci fällt in Ungnade

Anthony Fauci ist einer der bekanntesten Immunologen der USA und einer der wichtigsten Berater aller US-Regierungen seit Ronald Reagan. Er ist einer der Haupt-Protagonisten der weltweiten „Corona-Pandemie“ und vergleichbar mit Christian Drosten in Deutschland.

Fauci gilt als ein bedeutender Pharma-Lobbyist und Verfechter aller fragwürdiger Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen wie Masken. Er sprach sich für das Tragen mehrerer Masken übereinander sowie Lockdowns, und natürlich für die Propagierung der lebensgefährlichen RNA-„Impfungen“ aus.

Durch die Veröffentlichung seines E-Mail-Verkehrs bestätigte sich der Verdacht, dass er an durch den US-Kongress untersagter „Gain-of-function“-Foschung an Viren beteiligt war und eigenmächtig staatliche Mittel hierfür nach Wuhan umgeleitet hat. Dies hatte seine ehemalige Mitarbeiterin Dr. Judy Mikovits bereits seit Jahren behauptet. Nun wurden ihm in einem ersten Schritt seine Bezüge gestrichen.

Hier ein kurzes Video der entsprechenden Presseerklärung:

Sie könnten schon weiter sein als wir glauben

Über die Gefahren neuartiger Impfstoffe, die seit einigen Monaten millionenfach eingesetzt werden wird viel diskutiert. Die M-RNA-Impfstoffe und die Vektor-Impfstoffe sind keine Impfstoffe im herkömmlichen Sinn, und sie werden mit einer „Nofallzulassung“ ohne ausreichende Erprobung und in Unkenntnis der Langzeitfolgen millionenfach eingesetzt.

Dass sie die DNA unserer Zellen verändern, ist mittlerweile vielen Menschen bekannt. Das Ausmaß der Nebenwirkungen und die Zahl der Todesfälle nach der Impfung werden in den Mainstream-Medien und regierungsnahen Organen praktisch nicht erwähnt oder verharmlost und untertrieben.

Gleichzeitig geht in den unabhängigen Medien die Diskussion um die Wirkungen und Inhaltsstoffe der Impfungen weiter. Über seltsame Effekte wird da berichtet: metallische Gegenstände haften um die Einstichstelle der Injektion, der Körper ist magnetisch. Dazu gibt es zahlreiche Videos. Es gibt Gerüchte, dass Geimpfte Personen andere anstecken können. In den injizierten Substanzen sind Nanopartikel enthalten, kleinste metallische Partikel, die sich offenbar in verschiedenen Körperteilen ansammeln.

Und dann gibt es da eine weitere „Forschungsrichtung“: Die Entwicklung „selbstverbreitende, also gewissermaßen ansteckende Impfungen“.

In der Schrift: „Technologies to address Global Catastrophic Biological Risks“, herausgegeben von keiner geringeren als der „Johns Hopkins Bloomberg School for Public Health“ wird ausführlich auf diese Art von Impfungen eingegangen. Sie wurde bereits an Kaninchen erprobt.

Wir dokumentieren hier einen Beitrag der US-amerikanischen Organisation „Children’s Health Defense“ zu diesem Thema. Es handelt sich um eine maschinelle Übersetzung, so dass der Text stellenweise stilistische Unzulänglichkeiten aufweisen kann.

Sich selbst verbreitende“ Impfstoffe bergen mehrere Risiken für die Gesellschaft – einschließlich des Endes der informierten Zustimmung

Die Befürworter argumentieren, dass selbstdisseminierende Impfstoffe bedeuten könnten, dass sie keine komplexen Massenimpfprogramme mehr durchführen müssen. Kritiker sagen, dass die Impfstoffe viele Gesundheitsrisiken bergen und außerdem das Ende der informierten Zustimmung bedeuten würden.

Von Childrens’s Health Defense

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Im Oktober 2019 war das Johns Hopkins University Center for Health Security Mitveranstalter der Pandemieübung „Event 201„.

Etwas mehr als ein Jahr später, als sich das Szenario von Event 201 von „hypothetisch“ zu konkret wandelte, wurde klar, dass die Sponsoren der Veranstaltung beabsichtigten, den Großteil der Welt gegen COVID-19 impfen zu lassen.

Dieses Ziel zu erreichen, ist jedoch eine „monumentaleHerausforderung„. In den USA lehnt mehr als ein Drittel (38% bis 45%) der Erwachsenen die nicht lizenzierten Injektionen mit Notfallgenehmigung weiterhin ab, trotz einer Marketingkampagne, die sowohl Zuckerbrot (von der Chance auf Geldzahlungen bis hin zu einer kostenlosen Bestellung von Pommes Frites) als auch Peitsche (wie z.B. böseAufrufe, „persönlich zu werden“ und die Ungeimpften zu „meiden“) beinhaltet.

Obwohl einige der Ungeimpften den Meinungsforschern sagen, dass sie planen, sich irgendwann impfen zu lassen, bleibt eine solide Minderheit entschlossen, dies nie zu tun. Das gleiche Muster scheint weltweit zu gelten: Ungefähr ein Drittel der Erwachsenen weltweit gab an, dass sie sich nicht impfen lassen werden.

Während Sozial- und Verhaltenswissenschaftler mit „Soft Science“-Techniken versuchen, das Vertrauen in denImpfstoff zu stärken, haben Bankwissenschaftler eine andere Option in der Hinterhand – gentechnisch hergestellte Impfstoffe, die sich „wie übertragbare Krankheiten bewegen durch Populationen“ und sich „von Wirt zu Wirt“ ausbreiten.

(noch) nicht Mainstream

Theoretisch können selbstausbreitende Impfstoffe (auch als selbstausbreitende oder autonome Impfstoffe bezeichnet) so gestaltet werden, dass sie entweder übertragbar („auf eine einzige Übertragungsrunde beschränkt“) oder übertragbar („zu einer unbegrenzten Übertragung fähig) sind.“

Impfstoff-Wissenschaftler räumen ein, dass übertragbare Impfstoffe „noch nicht Mainstream sind, aber die Revolution in der Genomtechnik verspricht, dass sie es werden.“

Die Hersteller von selbstdisseminierenden Impfstoffen verwenden die rekombinanteVektortechnologie, um genetisches Material von einem Zielerreger auf das „Chassis“ eines viralen Vektors zu bauen, der als „gutartig“, „unschädlich“ oder „avirulent“ gilt. Dies ähnelt dem viralenVektoransatz, der zur Herstellung der COVID-Impfstoffe von Johnson & Johnson und AstraZeneca verwendet wird.

CHD fordert FDA auf,COVID-ImpfstoffevomMarkt zu nehmen-Kommentarabgeben

Für Johns Hopkins scheint der Reiz von Impfstoffen, die absichtlich so konstruiert sind, dass sie sich selbst zerstören, offensichtlich zu sein. Das Zentrum für Gesundheitssicherheit der Universität machte seinen Fall explizit in einem 2018Bericht, „Technologies to Address Global Catastrophic Biological Risks“. In dem Bericht heißt es: „Diese Impfstoffe könnten die Durchimpfungsrate in menschlichen … Populationen dramatisch erhöhen, ohne dass jeder Einzelne geimpft werden muss.“

Die Autoren des Berichts führen die utilitaristischen Implikationen der Selbstimpfung weiter aus: „Nur eine kleine Anzahl von geimpften Individuen wäre erforderlich, um einer größeren anfälligen Bevölkerung Schutz zu gewähren, wodurch die Notwendigkeit von Massenimpfungen entfällt.“

Aus programmatischer Sicht hätte diese Strategie den Vorteil, „billiger zu sein, als jeden vonHand zu impfen“. Vielleicht noch bedeutsamer ist jedoch, dass sie eine der „heiklen ethischen Fragen“ umgehen würde, mit denen Massenimpfprogramme routinemäßig ringen: die informierteZustimmung.

Wie das Center for Health Security der Universität in seinem Bericht kurz einräumte, würde die Selbstdisseminierung von Impfstoffen es im Grunde unmöglich machen, dass „diejenigen, an die der Impfstoff später weitergegeben wird“, überhaupt eine informierte Zustimmung geben könnten.

Geben Sie den Tieren die Schuld

Im Jahr 2020 schrieben die Forscher in Nature Ecology & Evolution, dass virale Zoonosen (Krankheiten, von denen man annimmt, dass sie vom Tier auf denMenschen überspringen) ein fester Bestandteil des „globalen Denkens“ und ein zentrales Element des pandemiebesessenen globalen Gesundheitszeitgeistes geworden sind.

Trotz des unbewiesenen zoonotischen Ursprungs von SARS-CoV-2 (der von Persönlichkeiten wie Robert Redfield, dem ehemaligen Direktor der Centers for Disease Control and Prevention, angezweifelt wird), hat der Coronavirus-Hype des vergangenen Jahres dazu beigetragen, die populäre Wahrnehmung zu verstärken, dass Wildtierpopulationen einen bedrohlichen Kessel latenter viraler Bedrohungen darstellen – die nur die richtigen Umstände benötigen, um in eine für den Menschen gefährliche Aktion zu münden.

Indem sie den COVID-Moment in eine bequeme wissenschaftliche Gelegenheit umwandeln, schlagen die Forscher vor, dass das angebliche „Versagen, die SARS-Cov-2-Pandemie einzudämmen“, eine Begründung für die beschleunigte Einführung von selbstzerstörenden Impfstoffen liefert. Wie einige Journalisten die Frage du jour formuliert haben: „Wäre es nicht großartig, wenn wilde Tiere gegen die verschiedenen Krankheiten, die sie beherbergen, geimpft werden könnten, so dass diese Mikroben nie eine Chance bekommen, sich auf den Menschen zu übertragen?“

Die Forschung an übertragbaren Impfstoffen ist auch auf der Liste der Finanzierungsprioritäten von Regierungsbehörden wie der DefenseAdvancedResearch Projects Agency (DARPA) und den National Institutes of Health (NIH) und, wie berichtet, von Geldgebern wie der GatesFoundation aufgestiegen.

Zumindest offiziell lag das Hauptaugenmerk der Selbstimpfungsforschung bisher auf Wildtierpopulationen. Obwohl es die Praxis der direkten Impfung von Wildtieren (z.B. gegen Tollwut) seit den 1960er Jahren gibt, sind es die langjährigen Bemühungen, sterilisierende Impfstoffe bei Wildtieren zu entwickeln (euphemistisch „Immunokontrazeption“ genannt), sowie die jüngsten Fortschritte in der Gentechnik, die „eine Grundlage für die Forschung an übertragbaren Impfstoffen geschaffen haben.“

Die Forscher erklären, wie die gezielte Bekämpfung von Wildtierreservoiren funktionieren soll:

„Die Idee besteht im Wesentlichen darin, einen kleinen Teil einer [Wildtier-]Population durch direkte Impfung zu impfen. Diese sogenannten Gründer werden dann den Impfstoff passiv an andere Tiere weitergeben, denen sie entweder durch Berührung, Sex, Säugen oder das Einatmen der gleichen Luft begegnen. Durch diese Interaktionen könnte sich allmählich eine Immunität auf Populationsebene aufbauen.“

Als spanische Forscher einen begrenzten Feldversuch mit Kaninchen durchführten, entwickelten etwa 50 % der ungeimpften Kaninchen Antikörper, nachdem sie mit geimpften Kaninchen zusammen untergebracht waren, die einen übertragbaren Impfstoff entweder per Injektion oder oral erhalten hatten. Als die Forscher die Übertragung der zweiten Generation bewerteten (d. h. die Entwicklung von Antikörpern bei einer anderen Charge von Kaninchen, die mit der ersten Charge ungeimpfter Kaninchen zusammen untergebracht wurden), war die Übertragungsrate viel geringer (zwei von 24 Kaninchen).

Was kann schon schiefgehen?

Wie der Johns-Hopkins-Bericht im Jahr 2018 deutlich machte, gibt es keinen technischen Grund, warum der Ansatz der Selbstausbreitung nicht auf den Menschen angewendet werden könnte. Die Autoren räumten jedoch „mehrere große Herausforderungen“ ein, darunter die Tatsache, dass autonome Impfstoffe (wie oben erwähnt) die informierte Zustimmung überflüssig machen würden und es unmöglich machen würden, Personen auf Kontraindikationen wie Allergien zu untersuchen.

Laut Johns Hopkins und anderen ist eine weitere große Herausforderung das „nicht unbedeutende Risiko, dass das Impfvirus zurWildtyp-Virulenzzurückkehrt„, wodurch die Möglichkeit besteht, dass die Impfstoffe die Krankheit verbreiten, anstatt sie zu verhindern.

In der Tat kennt die Welt dieses Phänomen bereits in Form von Schluckimpfstoffen gegen Polio. Obwohl nicht „absichtlich so konzipiert“, gelten Schluckimpfstoffe als „ein bisschen übertragbar“ und sind anerkanntermaßen in der Lage, Polio zu verursachen.

Die Hopkins-Forscher charakterisierten die Herausforderung der Reversion pointiert als „sowohl ein medizinisches Risiko als auch ein Risiko für die öffentlicheWahrnehmung„. Eine weitere Zwickmühle, die in dem Bericht der Universität artikuliert wird, ist, dass das Rückfallrisiko zwar vielleicht durch die Entwicklung von Impfstoffen verringert werden könnte, die „schwach übertragbar“ sind, aber dies könnte den Zweck vereiteln, dass Impfstoffe von selbst „gehen“.

Auf der anderen Seite argumentieren die beiden Wissenschaftler, die am stärksten für übertragbare Impfstoffe werben, dass „selbst … wo eine Reversion häufig auftritt, [ihre] Leistung die von konventionellen, direkt verabreichten Impfstoffen oft deutlichübertreffen wird.“

Dieselben Autoren haben auch Modelle entwickelt, die darauf hindeuten, dass es besonders wirkungsvoll sein könnte, den Ball der Übertragbarkeit mit der direkten Impfung von Neugeborenen ins Rollen zu bringen.

Im September 2020 schrieben zwei Forscher im Bulletin of the Atomic Scientists, dass selbstausbreitende Impfstoffe erhebliche Nachteile haben und „ernsthafte Risiken mit sich bringen könnten“, vor allem wenn man bedenkt, dass die Wissenschaftler die Kontrolle über ihre Schöpfung verlieren, sobald sie freigesetzt wurde. Sie merkten an: „Während es sich als technisch machbar erweisen könnte, aufkommende Infektionskrankheiten … mit sich selbst ausbreitenden Viren zu bekämpfen, und während die Vorteile erheblich sein könnten, wie wägt man diese Vorteile gegen die möglicherweise noch größeren Risiken ab?“ Sie skizzierten mehrere zusätzlicheFragen:

  • Wer entscheidet über das „Wo und Wann“ der Freisetzung der Impfstoffe?
  • Was passiert, wenn es „unerwartete Ergebnisse“ und „unbeabsichtigte Konsequenzen“ wie Mutation, Spezies-Springen oder Grenzüberschreitung gibt? Zu unbeabsichtigten Folgen fügen die beiden Autoren hinzu: „Die gibt es immer.“
  • Wie sieht es mit Biowaffen und „Dual-Use“-Risiken aus – also dem Einsatz der Technologie, um „absichtlich Schaden zu verursachen“, anstatt Krankheiten zu verhindern? Fortschritte in der Pharmakogenomik, der Arzneimittelentwicklung und der personalisierten Medizin, so die beiden, könnten eine „ultra-gezielte biologische Kriegsführung“ ermöglichen.

In Bezug auf den letztgenannten Punkt lenken die Autoren des Bulletins die Aufmerksamkeit der Leser auf Bemühungen zur Immunokontrazeption bei Tieren sowie auf ein berüchtigtes Beispiel „waffenfähiger Biologie“ gegen Menschen im Südafrikader Apartheid-Ära, genannt Projekt Coast, das – angeblich erfolglos – versuchte, einen „Unfruchtbarkeits-‚Impfstoff‘ zu entwickeln, der bei schwarzen Frauen ohne deren Wissen eingesetzt werden sollte.“

Andere Wissenschaftler haben ein noch direkteres Argument gegen übertragbare Impfstoffe vorgebracht, indem sie argumentierten, dass die Risiken von sich autonom verbreitenden Impfstoffen in der Tat „die potenziellen Vorteile bei weitem überwiegen.“ Zu den Risiken gehören ihrer Ansicht nach „die Unvorhersehbarkeit von Mutationen des Virus, die Unfähigkeit, sicher in großem Maßstab zu testen, und die große potenzielle Bedrohung der Biosicherheit.“

Impfstoffwissenschaft: viele Unbekannte

Als vor ein paar Jahren die Masern und nicht COVID die Schlagzeilen beherrschten, wurden die Ungeimpften massiv zum Sündenbock für scheinbare Ausbrüche gemacht. Diese nicht auf Beweisen basierende Schuldzuweisung (die dazu diente, drakonische neue Impfvorschriften einzuführen), ignorierte das gut dokumentierte „Phänomen der MaserninfektiondurchMMR (Masern-Mumps-Röteln-Lebendimpfstoff), das seit Jahrzehnten bekannt ist“ und zu „nachweisbaren Maserninfektionen bei der überwiegenden Mehrheit der Geimpften“ geführt hat.

Die experimentellen Impfstoffe von Pfizer und Moderna COVID verwenden eine neue Boten-RNA (mRNA)-Technologie anstelle der traditionellen Lebendvirus-Technologie, die in Impfstoffen wie dem MMR-Impfstoff verwendet wird, und können daher nicht dieselbe Art von „Shedding“ produzieren.

Viele ungeimpfte Personen berichten jedoch über ungewöhnliche Symptome oder Krankheiten, nachdem sie sich in der Nähe von COVID-geimpften Personen aufgehalten haben. Unter Hinweis auf das Protokoll von Pfizer, das die Möglichkeit einer Exposition durch EinatmenoderHautkontakt mit geimpften Personen einräumt, haben besorgte Gesundheitsexperten dieFrageaufgeworfen, ob eine neueForm der Ausscheidung stattfindet.

Einige der Personen, die diese Fragen aufwerfen, haben auf den Artikel im Bulletin of the Atomic Scientists vom September 2020 hingewiesen, der den Untertitel trägt: „What could possibly go wrong?“ Im Mai 2021 versuchten die Redakteure des Bulletins, denen die Aufmerksamkeit, die der September-Artikel erregt hatte, offenbar unangenehm war, sich zu distanzieren, indem sie erklärten, der Inhalt des Bulletins werde missbraucht, um Verschwörungstheorien über „hochwirksame und sichere COVID-19-Impfstoffe“ zu fördern.

Ob die COVID-Injektionen in irgendeinem Sinne des Wortes „selbstausbreitend“ sind, ist eine Frage, die derzeit nicht beantwortet werden kann. Allerdings gibt es zumindest einen plausiblen molekularen Mechanismus, der die beobachteten „Shedding“-Effekte von Geimpften zu Ungeimpften erklären könnte.

Sayer Ji von GreenMedInfo erklärt, dass „horizontalerInformationstransfer innerhalb biologischer Systeme durch extrazelluläre Vesikel vermittelt wird, zu denen ein virusähnliches Phänomen gehört, das als Mikrovesikel-Shedding und/oder Exosom-vermittelter Transfer von Nukleinsäuren bekannt ist.“ Unter Berufung auf eine 2017 von Experten begutachtete Studie über die „Biologie und Biogenese von Mikrovesikeln“, sagt Ji:

„[I]n der Tat ist es möglich, dass [mRNA-Impfstoffe] zum Mikrovesikel-Shedding beitragen, das eine noch größere und anhaltendere Bedrohung darstellt als das Shedding von Lebendimpfstoffen, wenn es um die anhaltenden biologischen Auswirkungen geht, die die Geimpften auf die Ungeimpften haben können.“

Was noch sicherer ist, ist, dass die Wissenschaftler selbst nicht alle Antworten haben. Einige möchten an die Möglichkeit glauben, einen Impfstoff einfach gentechnisch so zu verändern, „dass seine Fähigkeit, sichzuetwasBösem zu entwickeln, vereitelt wird“. Aber andere bemerken „die UnvermeidbarkeitevolutionärerVeränderungen, die sich aus der Fähigkeit [übertragbarer Impfstoffe] ergeben, sich selbst zu replizieren und ausgedehnte Übertragungsketten zu erzeugen.“

Der Techno-Thriller-Autor Michael Crichton sagte 2002 voraus, dass mit dem Aufkommen der Nanotechnologie und anderer technologischer Innovationen das Tempo des evolutionären Wandels wahrscheinlich „extrem schnell“ sein wird. Crichton warnte: „Die Menschen haben eine schlechte Bilanz, wenn es darum geht, sich mit den Gefahren neuer Technologien auseinanderzusetzen, sobald sie auftauchen.“