Berlin am 1. August 2020

Am vergangenen Samstag ist Geschichte geschrieben worden. 1,3 Millionen Menschen (gemäß der letzten Schätzung der Berliner Polizei) demonstrierten friedlich in Berlin für Ehrlichkeit, Verhältnismäßigkeit, Liebe und für die Beendigung der überzogenen und großenteils unsinnigen, grausamen und schädlichen ja vielfach tödlichen Maßnahmen, die unter dem Vorwand einer „Pandemie“ mit aller Macht aufrechterhalten werden sollen.

Es gab ca. 10 angemeldete Gegendemonstrationen. Ich habe diese Menschen gesehen. Gruppen, die sich selbst euphemistisch als „Antifa“ bezeichnen und „Nazis ‚raus“ skandierten. Einige von ihnen stellten israelische Flaggen zur Schau.

Viele von diesen Antifa-Leuten sind sehr jung. Sie begreifen nicht, dass sie sich genau von den Medien in die Irre führen und benutzen lassen, die viele andere echte Antifaschisten vor 30 Jahren bekämpft haben. Medien, die von echten Nazis gegründet und jahrelang von ihnen unter dem wohlwollenden Schutz der Siegermächte, vor allem der USA aufgebaut wurden. Die in den 50er Jahren für die Wiederbewaffnung, in den 60er Jahren gegen die Studentenbewegung und die Prostestbewegung gegen den Vietnamkrieg gehetzt haben, in den 70er Jahren gegen die Anti-AKW-Bewegung, in den 80er Jahren gegen die Friedensbewegung und die in den 90er Jahren für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien getrommelt haben.

Auch die Grünen und die SPD, also zwei der Parteien die uns das alles eingebrockt haben, die für Angriffskriege und Auslandseinsätze der Bundeswehr ohne UNO-Mandat zu haben sind, die in den letzten 20 Jahren für die Demontage des Sozialsystems verantwortlich waren und sind, stehen an der Straße und kritisieren Menschen, die für Frieden, Recht und Freiheit auf die Straße gehen.

Die Konzernmedien und die sogenannten öffentlich-rechtlichen Medien versuchen mit billigen Taschenspieler-Tricks die Teilnehmerzahlen der Demonstration kleinzureden. Sie veröffentlichen Fotos, die aufgenommen waren, bevor der Demonstrationszug auf der Straße des 17. Juni eingetroffen war. Leicht findet man Luftaufnahmen im Internet, auf denen gut sichtbar ist, dass die gesamte Straßenfläche zwischen der Siegessäule und dem Brandenburger Tor, also 2,5 km von Menschen ausgefüllt war, nachdem der gesamte Demonstrationszug sich eingefunden hatte.

17.000 Teilnehmer sollen es laut Springer-Medien und Tagesschau gewesen sein. Also um den Faktor 75 weniger.

Nach den ersten Redebeiträgen und kurz nach dem Eintreffen der letzten Teilnehmer des fünfstündigen Marsches durch die Berliner Innenstadt kam dann von der Bühne die Mitteilung, die Polizei habe die Auflösung der Demonstration angeordnet.

Bereits eine halbe Stunde zuvor wurde die Meldeung bereits an die Presse weitergegeben, die Demonstration sei bereits aufgelöst wurden.

Das war natürlich gelogen. Die Demonstranten verharrten auf ihren Plätzen, setzten sich hin und warteten. Markus Haintz und Bodo Schiffmann sprachen sich dafür aus, gewaltlosen Widerstand zu leisten und auf dem Platz zu bleiben.

Es wurde weiter mit der Polizei verhandelt. Es erging die Aufforderung, Abstand zu halten. Ein weiteres Mal wurde verhandelt, bis der Polizeieinsatzleiter ans Mikrofon trat und die Auflösung verkündete. Niemand bewegte sich.

Nochmals verhandelt, schließlich wurde endgültig die Auflösung durch die Polizei verkündet. Niemand bewegte sich. Schließlich drang bei ausgeschalteten Lautsprechern der Aufruf zu uns durch, man möge sich zum Reichstag begeben, obgleich unklar war, woher dieser Aufruf ursprünglich kam. Nach anfänglichem Zögern bewegten sich die Meisten langsam in Richtung Reichstag. Offenbar blieben einige Tausend zurück, während sich die Menge auf das Gelände des Reichstags ergoss, während ein Teil zum Kanzleramt weiterging.

Nachdem wir eine Weile das Treiben vor dem Kanzleramt verfolgt hatten, war es nach 18 Uhr, und wir gingen in Richtung Alexanderplatz, wo wir unser Auto geparkt hatten.

Es war insgesamt ein Ereignis, das niemand je vergessen wird, der dabei war. Es bleiben die Zweifel, ob das eigene Verhalten richtig war, schließlich wäre es konsequenter gewesen, dass ALLE auf ihrem Platz blieben, denn das hätte die Ordungskräfte tatsächlich in eine sehr schwierige Situation gebracht. Das Räumen so einer riesigen Menschenmenge wäre für die Polizei ein unlösbares Problem geworden. Mit Wasserwerfern und Schlagstöcken hätte das viele Stunden in Anspruch genommen.

Schließlich gabe es noch einige Verhaftungen. Die Leute auf dem Podium harrten bis zum Schluss aus, Bodo Schiffmann wurde als Letzter von der Polizei vom Podium entfernt, wie wir erst nachher erfuhren.

Hier zwei bewegende Videos, die er auf der Rückfahrt von Berlin aufgenommen hat. Es sind zwei Videos. Der zweite Teil ist ein einkopiertes Video, das zuvor gelöscht worden war.

Ich habe es umbenannt, damit es eine Weile durchhält, ohne gelöscht zu werden:

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